[Intro]
Was erhoffst du dir davon?
[Pre-Intro]
[Strophe 1]
Warum straft mich das Leben so,
warum wird aus Zuhause nur noch Schmerz?
Du bist gegangen, ohne zurückzusehen,
und hast dabei ein Stück genommen aus meinem Herz.
Du nahmst meinen Jüngsten mit,
ich blieb zurück in leeren Räumen.
Und während ich noch Abschied lerne,
beginnt mein Ältester, sich von mir zu entfernen.
[Pre-Refrain]
Sag mir, was erhoffst du dir davon?
Was soll am Ende von uns bleiben?
Warum ziehst du einen nach dem anderen fort,
als müsstest du uns alle auseinanderreißen?
[Refrain]
Warum musst du unsere Familie zerbrechen?
Warum reicht dir nicht, was schon verloren ist?
Erst warst du meine Frau,
jetzt entfernst du meine Kinder Stück für Stück.
Was willst du mir noch nehmen?
Was soll ich noch verlieren?
Ich stehe zwischen den Trümmern unserer Liebe
und frage mich:
Warum straft mich das Leben so?
[Strophe 2]
Ich seh die Bilder aus vergangenen Jahren,
dein Lachen, unsere Kinder, unser Haus.
Wir dachten einmal, nichts könnte uns trennen,
doch heute sieht die ganze Welt anders aus.
Ich wollte niemals gegen dich kämpfen,
niemals unsere Kinder in den Krieg hineinziehen.
Doch plötzlich steh ich vor verschlossenen Türen
und muss zusehen, wie sie von mir fliehen.
[Pre-Refrain]
Welche Worte hast du ihnen gegeben,
dass sie meine Nähe nicht mehr spüren?
Was muss in ihren Herzen geschehen,
wenn selbst die eigenen Kinder sich verlieren?
[Refrain]
Warum musst du unsere Familie zerbrechen?
Warum reicht dir nicht, was schon verloren ist?
Erst warst du meine Frau,
jetzt entfernst du meine Kinder Stück für Stück.
Was willst du mir noch nehmen?
Was soll ich noch verlieren?
Ich stehe zwischen den Trümmern unserer Liebe
und frage mich:
Warum straft mich das Leben so?
[Bridge]
Vielleicht wirst du irgendwann verstehen,
was dein Weg in uns hinterlassen hat.
Nicht jeder Kampf braucht einen Sieger,
manchmal braucht eine Familie nur eine Hand.
Ich will nicht, dass meine Kinder wählen,
ich will nicht, dass sie zwischen uns stehen.
Ich will nur, dass sie irgendwann erkennen:
Ein Vater kann zerbrechen –
aber seine Liebe bleibt bestehen.
[Letzter Refrain]
Warum musst du unsere Familie zerbrechen?
Warum nimmst du mir, was uns verbunden hat?
Meine Frau ist gegangen,
doch meine Liebe zu meinen Kindern bleibt.
Du kannst Türen schließen,
du kannst Entfernungen schaffen,
du kannst Erinnerungen verdrehen –
doch eines kannst du niemals nehmen:
Ich bin ihr Vater.
Und ich werde sie lieben,
solange mein Herz noch schlägt.
[Outro]
Warum straft mich das Leben so?
Vielleicht finde ich die Antwort irgendwann.
Doch heute steh ich hier und frage nur:
Warum musste aus unserer Liebe
so viel Schmerz entstehen?
Warum?
[Outro]