[(Classic Southern Dark Outlaw Country)]
...
[Vers 1]
Ich hab' mehr Nächte auf schwarzem Asphalt verbracht,
als mancher Prediger in seinem ganzen Leben lacht.
Der Whiskey war mein Pastor, der Motor mein Gebet,
doch du warst immer die Seele, die neben mir besteht.
Mit Narben auf den Pfoten und Dreck tief im Fell,
hast jeden Sturm getragen, verdammt noch mal, so hell.
Jetzt wird dein Fang ganz silbern, die Augen bleiben klar...
Verdammt, Mäuschen... wann sind all die Jahre wahr?
[Refrain]
Meine Straßenhündin wird alt...
Und der Teufel grinst schon aus'm Wald.
Ich kann Blei fressen, jeden Kampf besteh'n,
doch ich kann die verdammte Zeit nicht dreh'n.
Wenn dein Herz irgendwann leiser schlägt,
und der Wind deinen Namen trägt...
Wer läuft dann schweigend neben mir,
auf endlos staubiger Highway-Tour?
[Vers 2]
Du hast nie nach Geld gefragt, nie nach einem besseren Ort.
Dir reichte meine Stimme und der nächste verdammte Ort.
Wir haben Hunger geteilt und den Regen ausgelacht,
haben jeden Sonnenaufgang gemeinsam heimgebracht.
Jetzt steigst du langsamer hinten in den Truck.
Ich heb dich manchmal hoch... und halt den Atem zurück.
Du schläfst tiefer als früher, träumst wohl von jungem Land...
Und ich streich übers graue Fell mit zitternder Hand.
[Refrain]
Meine Straßenhündin wird alt...
Und selbst der Himmel wirkt kalt.
Ich hab' keine Angst vorm Galgen,
keine Angst vorm letzten Schuss.
Doch ich hab' Angst vor dem Morgen,
wenn ich ohne dich fahren muss.
[Bridge]
Jeder Outlaw zahlt irgendwann seinen Preis.
Keiner entkommt dem Schnee in schwarzem Eis.
Die Reifen drehen weiter, der Highway bleibt besteh'n...
Doch manche Beifahrer... muss man irgendwann geh'n seh'n.
Wenn Gott noch etwas Ehre in seiner Seele trägt,
dann sitzt irgendwo ein alter Pickup im ewigen Regen.
Keine Leine. Kein Schmerz. Kein Abschied mehr.
Nur endlose Straßen... und wir zwei wie früher.
[Letzter Refrain]
Meine Straßenhündin wird alt...
Und mein Herz wird langsam kalt.
Denn jedes graue Haar erzählt von einem Leben,
das mir mehr gab, als Menschen je vergeben.
Wenn der Tag kommt und du gehst,
hoff ich, dass du dich nicht umdrehst.
Denn wenn ich deine Augen noch einmal seh',
werd ich zum ersten Mal auf die Knie geh'n.
Und irgendwann... wenn mein Motor endlich schweigt...
Wenn der letzte Highway im Abendrot verbleibt...
Dann hör ich Pfoten auf staubigem Stein.
Ich pfeif einmal...
...und du kommst wieder zu mir.
Denn echte Straßenhunde...
lassen ihren Cowboy niemals allein.
...