[Verse]
Kalte Straßen, Schatten zieh'n am Beton,
Dein Spiegelbild fragt dich: "Was machst du davon?"
Schritt für Schritt suchst du nach nem Plan,
Doch die Uhr tickt, zerreißt dich wie ein Orkan.
[Chorus]
Wer willst du sein, wenn die Lichter verblassen?
Verlor’n im Lärm, kannst dich selbst nicht anfassen.
Bist du der Held von deinem eignen Roman,
Oder nur ein Statist, der's nicht richtig verstand?
[Verse 2]
Die Nachbarn starren, doch bleiben stumm,
Flüstern hinterm Rücken, so taub, so dumm.
Du rennst vorwärts, doch schleppst all die Last,
Im Rucksack der Zweifel, die dich nicht verlasst.
[Chorus]
Wer willst du sein, wenn die Lichter verblassen?
Verwirrt in der Stille, kannst den Weg kaum erfassen.
Schreibst du die Zeilen in deinem eignen Buch,
Oder bist du der Schatten, der alles verflucht?
[Bridge]
In der Ferne ein Flüstern, Hoffnung im Wind,
Eine Chance, aber nur, wenn du sie find’st.
Dein Herz pumpt Beats, ein endloser Track,
Vielleicht stolperst du, doch nie zurück ins Eck.
[Chorus]
Wer willst du sein, wenn die Lichter verblassen?
Ein wilder Rebell oder noch einer von Massen?
Malst du die Farben, die das Leben verdreht,
Oder bleibst du der graue, der niemals versteht?