(Strophe 1)
Verstehen heißt stehen,
im Jetzt und im Raum,
nicht nur im Kopf,
sondern mit Haut und mit Traum.
Begreifen heißt greifen,
mit Händen so klar,
nicht nur Gedanken,
sondern fühlbar, ganz nah.
(Strophe 2)
Erfassen heißt fassen,
die Welt mit dem Leib,
nicht nur mit Worten,
sondern wie sie wirklich bleibt.
Jede Erkenntnis beginnt in der Haut,
wo der Atem sich regt
und der Puls laut vertraut.
(Refrain)
Wir sind nicht mehr zuhaus in uns,
nicht mehr im eigenen Sein.
Wir haben die Balance verloren,
Vertrauen nicht mehr, nur noch allein.
Doch wenn der Körper stimmt,
dann packst du jede Zeit.
Der Weg beginnt im Körper
nicht nur in der Gelehrtheit.
(Strophe 3)
Wir rangeln nicht mehr,
wir raufen nicht frei,
weil jede Bewegung
gleich Aggression dabei.
Wir fürchten den Körper,
doch er ist unser Grund –
vergessen das Spiel,
vergessen den Schwung.
(Refrain)
Wir sind nicht mehr zuhaus in uns,
nicht mehr im eigenen Sein.
Wir haben die Balance verloren,
Vertrauen nicht mehr, nur noch allein.
Doch wenn der Körper stimmt,
dann packst du jede Zeit.
Der Weg beginnt im Körper
nicht nur in der Gelehrtheit.
(Bridge – gesprochen oder halbgesungen)
Unsere Probleme sind nicht im Denken,
sie liegen im Spüren, im Körper, im Lenken.
Wir müssen zurück,
zur Bewegung, zum Tanz,
zum Greifen, zum Raufen,
zur kindlichen Chance.
(Refrain – mit mehr Intensität)
Wir sind nicht mehr zuhaus in uns,
nicht mehr im eigenen Sein.
Wir haben die Balance verloren,
doch wir holen sie uns heim.
Denn wenn der Körper stimmt,
dann hält dich nichts mehr klein.
Du bist ganz, du bist echt –
und du darfst wieder sein.