Wie ein Star, war ich noch ein Kind
Träume so hell, so klar wie der Wind
Hab geglaubt, ich kann alles sein
Die Welt lag mir zu Füßen, ich war nicht allein
Bin lange Wege gegangen, oft barfuß, oft allein
Hab geglänzt in dunklen Gassen, wollte ewig leuchtend sein
"Der Junge ist besonders", flüsterten sie leise
"Er spielt wie keiner, geht seine eigene Reise"
Doch wo ist das Kind, das einst so hell gebrannt?
Sein Traum geflogen, vom Leben überrannt
Geliebt und doch verloren, zu früh, zu nah
Das Kind ist fort – war einmal da
"Lasst ihn spielen", sagten sie, "er ist unser Star"
Doch keiner fragte, wie's ihm wirklich war
In stillen Nächten hat er heimlich geweint
Ein Stern verglüht, wenn keiner bei ihm scheint
Vielleicht lebt er noch in einem Lied
In jedem Klang, der durch die Schatten zieht
Ein Echo seiner Seele, ein Flüstern im Wind
Das sagt: „Vergesst mich nicht – ich war ein Kind.“
Doch wo ist das Kind, das einst so hell gebrannt?
Sein Traum geflogen, vom Leben überrannt
Geliebt und doch verloren, zu früh, zu nah
Das Kind ist fort – war einmal da
Und wenn du nachts in den Himmel siehst
Ein kleines Licht, das niemals flieht
Dann denk an ihn, das Kind von einst
Das für einen Moment ein Star war – und meins.
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