Jeden Tag, wenn der Morgen erwacht,
bist Du der erste Gedanke, der in mir lacht.
Ich nehm' den Mut in meine Hand,
doch meine Stimme bleibt still, wie von Sand.
Dein Lächeln trifft mich wie ein Licht,
doch ich spreche die Worte wieder nicht.
So viele Male, so oft schon gedacht –
und wieder hab ich’s nicht gesagt.
Einfach los – doch mein Herz bleibt stehen.
Einfach los – will Dich endlich verstehen.
Ich geh los, doch sag’s Dir nicht,
denn mein Mut verlischt im Gegenlicht.
Einfach los … und doch zurück.
Die Straßen tragen meine Zweifel fort,
doch sie führen mich immer nur an denselben Ort.
Wo Du bist – doch ich bin stumm,
mein Schweigen macht mich fast schon dumm.
Einfach los – doch ich bleib gefangen.
Einfach los – die Worte sind verklungen.
Ich geh los, so wie jeden Tag,
und wieder ist’s nur ein stummer Schlag.
Einfach los … und nie ans Ziel.
Vielleicht hörst Du mein Schweigen schrei’n,
vielleicht darf ich irgendwann mutiger sein.
Und wenn ich’s sag, vielleicht ganz leis,
bist Du dann noch da – oder längst schon weiß?
Einfach los – diesmal sag ich’s leise.
Einfach los – auf meine Weise.
Ich liebe Dich … hörst Du es nun?
Ich hab’s gesagt … jetzt darf ich ruh’n.
Einfach los – kein Weg zurück.
Ein Wort genügt – vielleicht für Glück.
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