[Intro – gesprochen]
Sie reden von Ordnung, doch bauen auf Sand.
Zu viel Gold auf den Augen, zu viel Blut an der Hand.
Was man nicht sagen darf, staut sich im Kopf,
also spuck ich es aus, bis der Druck endlich droppt.
[Part 1]
Zahlen regieren die Köpfe, sie nennen es Verstand,
Märkte wie Tempel, doch wir sehen nur Brand.
Sie reden von Frieden und laden das Blei,
Stabilität heißt hier: Bleib still, halt dich klein.
Politiker labern, wir hören nur Lärm,
kein Wort hat noch Gewicht, alles hohl, alles fern.
Kein Platz für Gelaber, halt Wort oder Maul,
die Straße vergisst nicht, sie merkt sich den Raub.
Man predigt uns Werte mit ernster Miene,
lebt ganz bequem von gebrochenen Linien.
Was oben entschieden wird, zahlen wir bar,
unten mit Leben, oben mit Jahr für Jahr.
[Hook]
Gib ihm ’ne Faust, wenn die Krone nur lügt,
wenn Gold über Asche die Wahrheit erstickt.
Wenn alles zerbricht, was sie Ordnung mal nannten,
bleibt der Wille, der sagt: Wir sprengen die Schranken.
Gib ihm ’ne Faust, nicht aus Hass, sondern Pflicht,
gegen das Falsche, das sich Wahrheit nennt, nicht.
Kein Kniefall, kein Schweigen, kein falscher Respekt,
wir sind das Echo von dem, was man deckt.
[Part 2]
Man sieht’s auf den Straßen von Hamburg bis Main,
Glas über Elend, das soll normal sein.
Banken so hoch, dass der Himmel sie kennt,
unten ein Schlafsack, den keiner mehr nennt.
Kinder mit Träumen auf Pump und auf Zeit,
Zukunft auf Raten, verkauft als Freiheit.
Man sagt uns: Geduld, das System braucht nur Zeit,
doch Zeit frisst Menschen, kein Mensch frisst Zeit.
Faust in der Faust, kein Kniefall, kein Bitten,
Erkenntnis tut weh, doch sie lässt dich nicht lügen.
Was falsch ist, bleibt falsch, egal wie verpackt,
und wer nur Befehle kennt, hat nichts draus gemacht.
[Final Hook]
Gib ihm ’ne Faust, wenn die Krone nur lügt,
wenn Gold über Asche die Wahrheit erstickt.
Wenn alles zerbricht, was sie Ordnung mal nannten,
bleibt nur der Wille, durch Asche zu rennen.
[Outro – gesprochen]
Nicht jede Rebellion ist laut.
Manche beginnen im Kopf.