[Verse 1]
Vini Vidi Veci, doch ich kam mit leeren Händen
kein Stahl, keine Truppen, nur Geschichten von den Rändern
du rufst es wie ein König von nem goldenen Balkon
ich schreib es in die Rechnung von der nächsten Mahnung schon
Ich kam, sah die Schlangen vor dem Amt, vor dem Discounter
Siegst du, wenn du Aktien hältst, ich, wenn ich noch lauter
sprech für die, die keiner zählt, nur als Statistik
Euer Triumph ist auf Papier, unser Schmerz ist realistisch
[Chorus]
Ich kam, sah und siegte
aber nicht mit Helm und Schild
mein Feld ist, was ihr nie seht
wo kein Gewinner in den Zahlen steht
Mit Waffen und Heer kann jeder gewinnen
Ihr stapelt Metall, wir stapeln Gewissen
Gesiegt wird nicht dort, wo die Kanonen schreien
Es ist die Macht der Reichen, die euch sagt, was ihr seid
[Verse 2]
Ihr malt euch eure Helden in Metall und Marmor rein
doch keiner macht ne Statue für das Doppelschicht-Dasein
für die Mutter, die die Miete zählt wie Münzen auf nem Tisch
während oben über Boni nur in runden Zahlen spricht
Auf euren Karten Grenzen, bei uns nur Barrikaden
ihr nennt es freien Markt, wir nennen’s Schulden, nennen’s Narben
ihr feiert jeden Krieger mit Medaille auf der Brust
doch nie den, der den Frieden hält im Schatten eurer Lust
[Chorus]
Ich kam, sah und siegte
aber nicht mit Helm und Schild
mein Feld ist, was ihr nie seht
wo kein Gewinner in den Zahlen steht
Mit Waffen und Heer kann jeder gewinnen
Ihr stapelt Metall, wir stapeln Gewissen
Gesiegt wird nicht dort, wo die Kanonen schreien
Es ist die Macht der Reichen, die euch sagt, was ihr seid
[Bridge]
Wem gehört der Sieg, wenn der Boden brennt? (ey)
wenn der letzte Stein vom letzten Haus euch kennt?
Ihr nennt es Ruhm, wir nennen’s kalte Bilanzen
euer Triumph sind nur Ziffern auf schwarzen Pflanzen
[Chorus]
Ich kam, sah und siegte
ohne Panzer, ohne Glanz im Blick
mein Sieg ist, dass ich atme
trotz dem, was ihr mir nehmt Stück für Stück
Mit Waffen und Heer kann jeder gewinnen
doch echter Triumph beginnt im Gewissen
Gesiegt wird nicht dort, wo die Kanonen schreien
es ist die Macht der Vielen, die euch zeigt, was ihr seid