[Intro]
Zwei Gesichter
Guck in den Spiegel, Bruder
Eins flüstert Frieden
Eins schreit: „Mach sie alle!“
[Verse 1]
Ich wach auf, Herz kalt, Herz warm
Linke Hand betet, rechte greift nachm Alarm
Engel in der Brust, Teufel an der Hand
Flüstern durcheinander, machen mich bekannt
Mit Seiten an mir, die ich nie wollt seh’n
Einer will verzeih’n, einer will geh’n
Einer sagt „reden“, einer sagt „schlag“
Jeder Schritt von mir ist Gerichtstag
[Chorus]
Zwei Gesichter, wie Yin und Yang
Gut und Böse treiben mich an
Schwarz und Weiß in mei’m Verstand
Ich halt die Waage, solange ich kann
Zwei Gesichter, wie Yin und Yang
Einer zieht runter, einer hält stand
Wenn ich fall, dann mittendrin
Zwischen Schatten und Sinn
[Verse 2]
Mama sagt: „Junge, du warst nie so hart“
Doch die Straße schreibt Zeilen in mein Herz wie ’ne Kart’
Lächel’ beim Essen, knirsch Zähne bei Nacht
Hab ’nen Plan für den Frieden und ’nen Plan für die Schlacht
Einer in mir zählt Segen, einer zählt Geld
Einer gibt Trinkgeld, einer brennt die Welt
Ich trage beide wie ’ne goldene Last
Lerne ihren Namen, doch ich bleib mein Gast
[Chorus]
Zwei Gesichter, wie Yin und Yang
Gut und Böse treiben mich an
Schwarz und Weiß in mei’m Verstand
Ich halt die Waage, solange ich kann
Zwei Gesichter, wie Yin und Yang
Einer zieht runter, einer hält stand
Wenn ich fall, dann mittendrin
Zwischen Schatten und Sinn
[Bridge]
Sag, wer bin ich, wenn du gehst?
Wenn der Gute schweigt und der Schlechte nur versteht?
Oder andersrum, wenn das Feuer plötzlich friert
Wer von beiden hat dann wirklich hier regiert?
[Chorus]
Zwei Gesichter, wie Yin und Yang
Gut und Böse treiben mich an
Schwarz und Weiß in mei’m Verstand
Ich halt die Waage, solange ich kann
Zwei Gesichter, wie Yin und Yang
Einer zieht runter, einer hält stand
Wenn ich fall, dann mittendrin
Zwischen Schatten und Sinn