[Strophe 1]
Zwanzig Jahre Freundschaft, die Asche liegt im Wind,
du warst ein Bruder, doch jetzt weiß ich, wer du bist.
Kein Stolz in deinem Rücken, kein Wort, das dich hält,
du lässt dich tragen, während deine Seele zerfällt.
Kein Schritt allein, du wartest, bis man dich führt,
die, die für dich starben, hast du eiskalt verführt.
Du redest über uns, wir waren immer dein Halt,
doch dein Messer im Rücken fühlt sich eiskalt und alt.
[Pre-Chorus]
Lass mich hören, was du redest, lass mich sehen, was du machst,
deine Lügen haben Grenzen, bald zerbricht deine Macht.
Ich steh vor dir, zehn Minuten, dein Gesicht wird bleich,
du wirst sehen, was du angerichtet hast – ewig bleibst du weich.
[Chorus]
Zwanzig Jahre weggeworfen, deine Wahl war klar,
eine Schlange bleibt 'ne Schlange, Bruder, das ist wahr.
Redest groß, doch stehst im Schatten, Leben ohne Sinn,
zieh dein eigenes Kreuz, denn meine Stärke bleibt Gewinn.
[Strophe 2]
Du chillst dein Leben, ohne was zu geben,
wir trugen dich durch Tage, durch gebrochene Nächte eben.
Doch wenn’s brennt, bist du weg, ein Geist ohne Gestalt,
alles, was wir waren, zerbrochen, kalt und alt.
Du schaust nach oben, hoffst, dass jemand dich hebt,
doch wahre Stärke, Bruder, ist das, was man lebt.
Du drehst dich gegen den, der nicht laufen kann wie du,
doch meine Klinge trifft, und ich frag dich: „Wozu?“
[Pre-Chorus]
Lass mich hören, was du redest, lass mich sehen, wie du stehst,
deine Wahrheit ist verkrüppelt, dein Stolz längst verweht.
In zehn Minuten steh ich vor dir, Gesicht an Gesicht,
die Maske fällt, dein Schatten stirbt, du bist nichts.
[Chorus]
Zwanzig Jahre weggeworfen, deine Wahl war klar,
eine Schlange bleibt 'ne Schlange, Bruder, das ist wahr.
Redest groß, doch stehst im Schatten, Leben ohne Sinn,
zieh dein eigenes Kreuz, denn meine Stärke bleibt Gewinn.
[Bridge]
Kein Rückblick, kein Verzeih’n, keine Hand mehr für dich,
alles, was du hattest, war’n wir, doch du vergisst.
Jede Lüge, jede Tat, jede falsche Regung,
du hast gewählt, jetzt kommt die Konsequenz deiner Bewegung.
[Outro]
Zwanzig Jahre Freundschaft, sie verglüht wie ein Stern,
du hast dich entschieden, Bruder, ich bin längst fern.
Doch zehn Minuten reichen, um die Wahrheit zu sehen,
ich bin dein Albtraum, und du wirst vor mir stehen.