**[Intro]**
Yeah...
Wir seh'n nur Bilder,
doch nie die Geschichte dahinter.
Nur Sekunden...
aber nie das ganze Leben.
**[Strophe 1]**
Jeder läuft durch die Straßen,
Kopf voll, Herz schwer.
Lächelt für die anderen,
doch nachts fällt's ihm schwer.
Die Frau an der Kasse,
sie zählt jeden Cent.
Der Typ mit dem Anzug,
der kaum noch pennt.
Wir reden, wir posten,
wir urteilen schnell.
Doch keiner sieht die Schatten,
hinter dem hellen Profil.
Denn jeder trägt etwas,
das niemand versteht.
Einen Kampf in sich drin,
den niemand sieht.
**[Pre-Hook]**
Vielleicht sind wir gar nicht so verschieden.
Vielleicht tragen wir alle
dieselben Narben in verschiedenen Farben.
**[Hook]**
Heb mich hoch,
ich heb dich hoch.
Warum machen wir uns klein,
wenn das Leben hart genug ist?
Heb mich hoch,
ich heb dich hoch.
Wir sind alle nur Menschen,
die hoffen, dass uns jemand versteht.
Heb mich hoch,
ich heb dich hoch.
Keiner gewinnt,
wenn ein anderer fällt.
Heb mich hoch,
ich heb dich hoch.
Vielleicht wird die Welt besser,
wenn wir aufhören uns zu zerstören.
**[Strophe 2]**
Zu viele Meinungen,
zu wenig Verstehen.
Zu viele Richter,
die das Ganze nicht sehen.
Wir sehen einen Moment
und denken, wir kennen das Leben.
Doch keiner von uns
läuft in denselben Wegen.
Der eine hat Geld,
doch verliert jeden Schlaf.
Der andere hat nichts,
doch trägt trotzdem den Tag.
Jeder von uns
trägt sein eigenes Gewicht.
Deshalb versteh ich nicht,
warum wir uns brechen statt richten.
**[Bridge]**
Und irgendwann,
wenn die Zeit weiterzieht...
fragt niemand mehr,
wer recht hatte.
Niemand fragt,
wer besser war.
Niemand fragt,
wer mehr besaß.
Vielleicht zählt am Ende nur:
Wem hast du geholfen,
als er gefallen ist?
**[Final Hook]**
Heb mich hoch,
ich heb dich hoch.
Warum machen wir uns klein,
wenn das Leben hart genug ist?
Heb mich hoch,
ich heb dich hoch.
Wir sind alle nur Menschen,
die hoffen, dass uns jemand versteht.
Heb mich hoch,
ich heb dich hoch.
Keiner gewinnt,
wenn ein anderer fällt.
Heb mich hoch,
ich heb dich hoch.
Denn am Ende erinnern sich Menschen nicht,
an unsere Urteile.
Sondern daran,
wie wir sie fühlen ließen.