[(Classic Southern Dark Outlaw Country – rau, staubig, bitter, gesprochen und gesungen mit tiefer, abgefuckter Stimme)]
...
[Intro]
Der Wind heult durch die Kiefern wie ein sterbender Hund,
der Mond hängt über'm Highway wie ein rostiger Strick.
Ich hab' zu viele Gräber gesehen,
zu viele gute Leute im Dreck verschwinden sehen.
Und irgendwann hörst du auf zu fragen warum.
[Vers 1]
Ich sah 'nen Vater am Krankenhausbett,
die Hände gefaltet bis die Knöchel weiß.
Er betete jede verdammte Nacht,
doch der Himmel blieb stumm wie Eis.
Ich sah Kinder in Kriegen verrecken,
während die Reichen Champagner sauf'n.
Sah ehrliche Männer untergehen,
und die größten Schweine auf goldenen Bergen lauf'n.
Sag mir nicht, da steckt ein Plan dahinter,
sag mir nicht, das hätte einen Sinn.
Wenn das Gerechtigkeit sein soll, Bruder,
dann weiß ich nicht, wo ich hier bin.
[Chorus]
Ich glaub dem Teufel mehr als Gott,
weil der Teufel niemals behauptet, er wär gut.
Er zeigt dir seine Zähne im Feuerlicht,
und sagt dir offen, was er tut.
Der Himmel macht Versprechen aus Rauch,
während die Welt im Blut versinkt.
Der Teufel sagt: „Junge, es wird hässlich werden.“
Und meistens hat er verdammt recht.
[Vers 2]
Ich sah Mütter auf kalten Friedhöfen,
mit Blumen in den zitternden Händen.
Sah Richter, die Gerechtigkeit predigten,
während sie für Geld ihre Urteile wenden.
Ich sah Hunger neben Überfluss,
sah Wahrheit an den Galgen gehängt.
Sah Lügner als Helden gefeiert,
während man die Ehrlichen verdrängt.
Und irgendwo soll ein Engel sitzen,
der all das schweigend beobachtet?
Wenn er wirklich dort oben wacht,
hat er seinen Posten schlecht gemacht.
[Chorus]
Ich glaub dem Teufel mehr als Gott,
weil der Teufel niemals behauptet, er wär gut.
Er zeigt dir seine Hörner im Blitzeinschlag,
und grinst durch Rauch und Glut.
Der Himmel schweigt bei jedem Schrei,
den ein Unschuldiger nachts verbringt.
Der Teufel sagt: „Mach dich bereit auf Schmerz.“
Und meistens hat er verdammt recht.
[Bridge]
Vielleicht gibt's da oben irgendwen.
Vielleicht auch nicht.
Vielleicht ist der Himmel nur 'ne Geschichte,
die wir erzählen, wenn die Dunkelheit zu groß wird.
Aber wenn ich durch diese Welt fahr,
mit dem Dieselbrummen unterm Arsch,
den Geistern im Rückspiegel
und den Toten auf meinen Gedanken...
Dann seh ich mehr Beweise für die Hölle
als für das Paradies.
[Final Chorus]
Ich glaub dem Teufel mehr als Gott,
denn auf den Teufel ist Verlass.
Er verspricht dir keine goldenen Tore,
kein ewiges Licht hinter dem Gras.
Er sagt nur:
„Die Welt ist kalt.
Die Welt ist grausam.
Die Welt wird dich irgendwann brechen.“
Und jedes Mal, wenn ich hinausschau,
auf diese endlosen Straßen aus Staub und Leid...
Seh ich, dass er verdammt nochmal recht hat.
[Outro]
Der Highway verschwindet im schwarzen Horizont.
Der Motor singt sein letztes Lied.
Und irgendwo zwischen Himmel und Hölle...
hör ich keine Engel.
Nur den Wind.
Und den Teufel, der leise lacht.
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