[Intro]
Schwarze Wolken
unter Augen, im Kopf
Trompete weint leise
Bass drückt mich in den Stoff
[Verse 1]
Wach auf, Herz rennt Marathon im Standbild
inneres Beben, doch der Körper bleibt handzahm, still
Augen flackern, Zimmer flüstert meine Schwächen
Wände atmen meine Fehler, zählen meine schlechten
Depression sitzt am Bettende, Füße auf der Brust
flüstert: „Keiner bleibt für immer, gewöhn dich an Verlust“
Angst vor dem Alleinsein, klammert an der Kehle
jede Nachricht ohne Antwort frisst ein Stückchen meiner Seele
Schlaf flieht, Gedanken ziehen Kreise ohne Bremse
Kopfkino in Graustufen, Kälte frisst die Wärme
frag mich, ob sie gehen, wenn ich einmal kurz nicht klammre
doch wenn ich stärker greife, spüren sie nur, wie ich zerhammer
Tränen trocknen zu Salz in den Falten der Kissen
inneres Kind im Treibsand, Arme rudern, alle pissen
auf Versprechen, auf „Für immer“, auf das, was nie hielt
mein Spiegel zeigt ein Flackern, kein stabil gebautes Bild
[Chorus]
Ich hab Verlustängste, Bruder, bis ins Mark
Herz voll Gewitter, doch der Blick bleibt hart
Depression im Nacken, innere Unruh im Bauch
ich atme tief ein, doch der Frieden bleibt Rauch
Ich hab Verlustängste, Bruder, bis ins Mark
Trauer bohrt Löcher in mein Kartenhaus, zart
Bass dröhnt, Trompete heult, e Gitarre schreit
tiefe Stimme sagt nur: „Bitte bleib, bitte bleib“
[Verse 2]
Jede Tür, die knallt, klingt nach Abschied im Flur
jede Stunde ohne Antwort wächst zur endlosen Tour
Handy-Display schwarz, Kopfkino im Endsp