[(Classic Southern Dark Outlaw Country)]
...
[Intro]
Der Highway raucht...
Der Himmel schweigt...
Kein Engel hält heute Nacht Wache.
Nur Diesel.
Nur Staub.
Nur der lange Schatten des Todes auf dem Asphalt.
[Strophe 1]
Ich hab' mein Herz an rostiges Eisen verloren,
an weiße Linien, die niemals enden.
Der Mond hängt schief wie ein Galgenstrick,
während der Motor sein altes Gebet brummt.
Die Reifen fressen Meilen wie hungrige Wölfe,
der Tank riecht nach Blut und altem Benzin.
Jeder Rastplatz trägt einen Namen,
den niemand mehr laut ausspricht.
[Refrain]
Der Highway raucht...
Der Himmel schweigt...
Kein Licht wartet hinter der Kurve.
Nur kalter Wind,
der meinen Namen kennt.
Der Highway raucht...
Der Himmel schweigt...
Und irgendwo zählt der Teufel
meine letzten Meilen.
[Strophe 2]
Der Sheriff sucht Gesichter.
Ich suche nur den nächsten Sonnenaufgang.
Doch selbst die Sonne wirkt müde,
wenn sie durch verbrannten Nebel kriecht.
Der Whiskey wärmt nur den Hals,
nicht die Geister auf dem Beifahrersitz.
Sie fahren jede Nacht mit,
ohne jemals auszusteigen.
[Bridge]
Lass die Glocken schweigen.
Lass die Krähen entscheiden.
Wenn der letzte Gang eingelegt ist,
wird kein Priester meinen Namen kennen.
Nur der Wind.
Nur der Rauch.
Nur das Knurren eines alten Dieselmotors
unter einem schwarzen Himmel.
[Refrain]
Der Highway raucht...
Der Himmel schweigt...
Jede Meile kostet ein Stück Seele.
Jede Nacht wird länger
als die davor.
Der Highway raucht...
Der Himmel schweigt...
Und ich fahre weiter,
weil Umkehren schlimmer wäre
als jede Hölle.
[Outro]
Wenn morgen jemand fragt,
wo ich geblieben bin...
Sag ihnen:
Der Highway hat mich verschluckt.
Der Himmel hat kein Wort gesagt.
Und irgendwo,
zwischen Staub,
Rauch
und rostigem Stahl,
rollt noch immer
ein alter Outlaw
durch die endlose Nacht.
...