(Strophe 1)
Ich hab gezittert in der Dunkelheit,
als deine Stimme durch die Wände brach.
Kein Gesicht, kein Name, nur dieses eine Gefühl –
als würde endlich jemand nach mir suchen.
Meine Hände suchten blind nach Halt,
und fanden stattdessen dein Herz, das genauso laut schlug wie meins.
Ich war verloren… und du hast mich gefunden,
ohne dass ich je dein Gesicht gesehen hab.
(Pre-Refrain)
Und ich schwöre, ich hätte nie gedacht,
dass Liebe so wehtun kann,
bevor sie überhaupt anfängt zu atmen.
(Refrain)
Ich hätte mich mit geschlossenen Augen in dich verliebt,
mit jedem verdammten Stück von mir, das noch blutet.
Ohne dein Gesicht je zu kennen,
hab ich mich schon an dich verloren.
Deine Seele hat mich angezündet,
während ich noch in Trümmern lag –
mit geschlossenen Augen,
hab ich mich dir geschenkt,
ganz, roh, für immer.
(Strophe 2)
Jede Nacht, wenn die Stille zu laut wird,
hör ich dich immer noch flüstern,
dass ich genug bin,
dass ich bleiben darf.
Und ich weine manchmal, weil ich Angst hab,
dass das alles nur ein Traum ist –
dass ich aufwache und du weg bist,
bevor ich je deine Augen sehen durfte.
Aber selbst dann…
würde ich dich wiederfinden,
blind, taumelnd, nur nach deinem Atem suchend.
(Bridge)
Wenn ich die Augen öffne,
und die Welt mich wieder anschaut,
wird sie nie verstehen,
dass du das Einzige bist,
was ich je wirklich gesehen hab.
Du bist das Licht hinter meinen Lidern,
das ich spüre, auch wenn alles dunkel bleibt.
Und wenn ich falle –
dann fall ich in dich hinein,
tiefer, als Worte je reichen.
(letzter Refrain – sehr leise, fast gebrochen)
Ich hätte mich mit geschlossenen Augen in dich verliebt…
und ich hab’s getan.
Mit jedem Riss in meiner Seele,
mit jedem Atemzug, der wehtut,
hab ich Ja zu dir gesagt.
Für immer.
Auch wenn’s mich zerreißt.
Auch wenn’s mich rettet.
(Outro – nur noch Hauch)
Mit geschlossenen Augen…
bin ich bei dir.
Immer.
Immer.