(Intro)
„Schatz, zieh die Hose aus... oh Gott. Was ist das? Sind das... Brombeeren? Nein... das sind Souvenirs!“
(Strophe 1)
Du liegst auf dem Laken, die Stimmung ist heiß,
Doch plötzlich vermischt sich der Duft mit dem Schweiß.
Ich wandre nach unten, mit Vorfreude pur,
Doch was ich dort finde, ist Gegen-Natur.
Kleine dunkle Kugeln, so fest und so rund,
Sie kleben im Urwald, am haarigen Grund.
Es ist keine Seide, es ist kein Samt,
Es ist das, was man bei der Wäsche verdammt!
(Hook 1)
Oh, der Klabusterbeeren-Blues fängt jetzt an,
Da hilft keine Bürste und auch kein Kran!
Sie hängen wie Perlen an ’ner dreckigen Schnur,
Von Körperhygiene keine einzige Spur.
Ein Mix aus Papier und aus Schicksal und Dreck,
Die gehen beim Rubbeln so einfach nicht weg!
(Strophe 2)
Ich wollte dich lieben, ich wollte dich spüren,
Doch jetzt will ich gar nichts mehr dort unten berühren.
Sie leisten mir Widerstand, Schicht um Schicht,
Ein Anblick, der jedes Begehren zerbricht.
Hast du seit der Einschulung dort nicht gewischt?
Dass sich da so ein Biotop erst erfrischt?
Man könnte sie ernten, man könnte sie säen,
Man kann den Geruch schon im Treppenhaus blähen!
(Hook 2)
Oh, der Klabusterbeeren-Blues fängt jetzt an,
Da hilft keine Bürste und auch kein Kran!
Sie hängen wie Perlen an ’ner dreckigen Schnur,
Von Körperhygiene keine einzige Spur.
Ein Mix aus Papier und aus Schicksal und Dreck,
Die gehen beim Rubbeln so einfach nicht weg!
(Bridge)
(Das Saxophon spielt ein schräges Solo, unterbrochen von einem angewiderten Husten)
Es raschelt im Schritt bei jedem Schritt den du machst,
Ich frage mich ernsthaft, ob du dabei auch noch lachst?
Ein Nestbau der Ekelhaftigkeit, mitten im Pfuhl,
Das ist selbst für Fetischisten zu schwul!
(Strophe 3)
Ich hol jetzt den Spachtel, ich hol jetzt das Beil,
Vielleicht krieg ich dich ja am Stück wieder heil.
Wir weichen dich ein in ’ner Tonne mit Chlor,
Denn so kommt mir kein Klabuster mehr vor.
Zieh die Buchse wieder hoch, geh bitte nach Haus,
Und miste erst mal dein Fahrgestell aus.
Ich bleibe hier sitzen, mit Schnaps in der Hand,
Und verfluche den Tag, an dem ich dich fand!
(Outro)
(Das Saxophon jault kläglich auf, ein Plumps-Geräusch folgt)
„Hier, nimm ne Drahtbürste. Und komm erst wieder, wenn du glänzt! Pfui Teufel!“