[Intro]
„Oh Baby... es ist so dünn. Es ist so zerbrechlich. Warum tust du mir das an?“
[Part 1]
Ich trage ihn wie ein rohes Ei, ganz vorsichtig und sacht,
Hab den Müll mit viel Geschick im Inneren untergebracht.
Doch eine Joghurtkante, scharf wie ein Samurai-Schwert,
Hat das dünne Plastikschicksal soeben jäh zerstört.
Jetzt liegen die Konserven im Flur auf dem Parkett,
Und du stehst daneben und findest das „echt fett“.
[Hook] (2x)
Gelber Sack, oh Gelber Sack, du reißt im falschen Moment,
Ein kleiner Knall, ein großer Fall, den jeder hier wohl kennt.
Du bist die dünne Haut der Stadt, ein Hauch von Nichts aus Müll,
Ich sammle alles wieder auf, weil ich es so will... NICHT!
[Part 2]
Du hast ihn wieder vollgestopft, als gäb’s kein Morgen mehr,
Jetzt wiegt das Ding gefühlte Tonnen, ist unfassbar schwer.
An den Tragegriffen ziehst du, mit Kraft und mit Elan,
Doch sie dehnen sich wie Kaugummi – ein tragischer Plan.
Die Milchkartons, sie tanzen jetzt Walzer aus dem Loch,
Und du stehst nur da und fragst: „Hält er eigentlich noch?“
[Hook] (2x)
Gelber Sack, oh Gelber Sack, du reißt im falschen Moment,
Ein kleiner Knall, ein großer Fall, den jeder hier wohl kennt.
Du bist die dünne Haut der Stadt, ein Hauch von Nichts aus Müll,
Ich sammle alles wieder auf, weil ich es so will... NICHT!
[Part 3]
Wir trennen brav den Abfall, wir sind so vorbildlich,
Doch dieses gelbe Elend, das ist einfach widerlich.
Man müsste ihn vergolden, für den Stress, den er uns macht,
Ich hab die halbe Nacht im Treppenhaus mit ihm verbracht.
[Bridge]
(Bläser-Satz schmettert kurz und hart)
Zugezogen! Hochgehoben! Unten offen!
Alles für die Tonne, Baby!
[Outro]
(Beat wird langsamer, Soul-Stimme ad-libs)
„Er reißt... er reißt schon wieder... Schatz, hol den Staubsauger... SCHATZ!“