Strophe 1
Mein Zimmer ist still, nur der Bildschirm ist hell,
dein Name ganz oben, doch du schreibst nicht mehr.
Gestern noch dein Blick direkt neben mir,
heute wirkt alles plötzlich so leer.
Ich geh jeden Satz von mir nochmal durch,
jede Bewegung, jedes kleine Wort.
Vielleicht hab ich dich schon dort verloren,
in irgendeinem Moment an diesem Ort.
Pre-Chorus
Und mein Kopf wird laut,
lauter als die Nacht.
Refrain
Er sagt: Du hast es kaputt gemacht.
Er sagt: Er hasst dich jetzt.
Ein einziges Treffen
und du warst schon zu viel.
Und meine Angst sitzt neben mir
wie ein Schatten im Raum.
Sie flüstert leise Dinge,
die ich eigentlich nicht glauben will.
Strophe 2
Ich starre auf den Chat wie auf ein Urteil,
als würde dort mein Wert drin stehen.
Dein Schweigen fühlt sich an wie ein Beweis
für alles, was ich an mir selbst nicht sehen will.
Manchmal kommen Gedanken,
die mich selbst erschrecken.
Dunkel und schwer wie ein Stein in der Brust,
als würden sie mich langsam erdrücken.
Pre-Chorus
Ich wünschte mein Kopf
würde einmal still sein.
Refrain
Denn er sagt: Du bist nicht genug.
Er sagt: Niemand bleibt.
Und ein Teil von mir fragt sich
ob es leichter wäre zu verschwinden.
Doch die Angst vor der Dunkelheit
ist genauso groß wie der Schmerz.
Also lieg ich hier wach
zwischen Gedanken und deinem Schweigen.
Bridge
Vielleicht war es nur ein Treffen für dich,
für mich war es ein kleines Universum.
Und jetzt treiben meine Gedanken
durch ein Zimmer ohne Antworten.
Outro
Dein Chat bleibt still.
Mein Kopf bleibt laut.
Und irgendwo zwischen
gelesen
und verschwunden
lieg ich wach.