Stadtlichter zieh’n vorbei, alles still
Fenster unten, kalte Luft, Kopf zu viel
Radio aus, hör nur den Motor schrei’n
jede Nacht auf der Suche nach mehr als sein
Lenkrad fest, Blick geradeaus
keiner ruft an, ich komm allein klar
Straßen leer, doch mein Kopf ist voll
Träume schwer, aber ich halt das aus, jawoll
Ich fahr, wenn andere schlafen geh’n
keine Zeit, um zurückzuseh’n
Was ich will, liegt vor mir da
jede Nacht bringt mich näher dran
Nacht fährt
Lichter zieh’n
Herz kalt
Blick clean
Nacht fährt
kein Zurück
nur der Weg
und das Stück
Tank halb leer, doch der Wille voll
hab gelernt, dass dir keiner hilft, wenn du sollst
Jeder Kilometer formt mein Gesicht
jede Narbe sagt mir: Aufgeben geht nicht
Spiegel zeigen nur, was war
doch ich seh nur, was ich jag
Kein Beifahrer, nur mein Ziel
und die Stille, die mir sagt, was ich will
Nacht fährt
keine Zeugen
keine Show
nur ich
und das Morgen irgendwo
Wenn die Sonne kommt, bin ich wach
doch die Nacht hat mich stark gemacht
Ich steig aus, Blick nach vorn
Motor aus – doch der Traum läuft weiter.