Strophe 1)
Du kommst ein Stück zu nah,
ich fühl mein Herz schon stolpern.
Ein Schatten aus der Vergangenheit
will wieder alles übertönen.
Ich will bei dir sein,
doch jeder Schritt macht mich so klein.
Ich such die Flucht in meinem Schweigen,
doch du lässt mich nicht allein.
(Pre-Chorus)
Vielleicht bin ich nur müde
von zu vielen alten Wunden.
Vielleicht hab ich verlernt,
was Nähe wirklich heißt.
(Refrain)
Denn ich ertrage kaum Nähe,
sie brennt wie Feuer auf der Haut.
Ein Teil von mir will bleiben,
der andere baut Mauern viel zu laut.
Ich ertrage kaum Nähe,
doch wenn du bleibst, vielleicht lern ich’s mit dir.
Bitte geh nicht weg,
auch wenn ich manchmal frier.
(Strophe 2)
Dein Blick trifft mich wie Licht,
ich fürchte mich vor meinem Spiegel.
Zu lange hab ich mich versteckt
hinter Worten, hinter Regeln.
Du sagst, ich soll vertrauen,
doch meine Hände zittern leicht.
Ich will dir alles glauben,
auch wenn mein Mut nicht reicht.
(Pre-Chorus)
Vielleicht kann ich noch wachsen,
wenn du neben mir noch wartest.
Vielleicht heilt irgendwann
was heute noch zerreißt.
(Refrain)
Denn ich ertrage kaum Nähe,
sie brennt wie Feuer auf der Haut.
Ein Teil von mir will bleiben,
der andere baut Mauern viel zu laut.
Ich ertrage kaum Nähe,
doch wenn du bleibst, vielleicht lern ich’s mit dir.
Bitte geh nicht weg,
auch wenn ich manchmal frier.
(Bridge)
Ich öffne Stück für Stück die Tür,
auch wenn die Angst in mir noch schreit.
Vielleicht wird Liebe leiser sein,
wenn man ihr einfach Zeit verleiht.
(Refrain – final)
Ich ertrage kaum Nähe,
doch du machst die Schatten klein.
Ein Teil von mir will hoffen,
der andere lässt dich nun hinein.
Ich ertrage kaum Nähe,
doch bleib bei mir, dann lern ich’s mit dir.
Mit jedem Atemzug
komm ich zurück zu mir.