[Intro]
Man sieht nix…
aber es drückt.
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[Verse 1]
Ich trag Gewicht, das man nicht wiegt,
lauf gradeaus, doch alles zieht.
Kein Schrei, kein Bruch, nur stummer Lärm,
müde vom Halten, vom Funktionier’n.
Ich bleib stabil, doch es kostet mich Kraft,
jeder Tag nimmt, keiner fragt.
Ich lächel kurz, spiel alles down,
doch innen drin baut sich was auf.
Gedanken kreisen, kein Notausgang,
mein Kopf zu laut, mein Körper blank.
Ich zieh noch durch, doch merk genau,
das hier frisst mehr, als es mir gibt – wow.
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[Hook]
Ich bin nicht kaputt, ich bin überladen,
zu viel im System, zu wenig Entladen.
Alle schreien „Tempo“, ich hör nur Druck,
renn ich noch weiter, verlier ich mich selbst.
Ich bin nicht schwach, ich bin real,
real sein tut manchmal brutal.
Ich brauch kein Mitleid, kein großes Wort,
nur einen Ort, wo der Lärm verstummt.
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[Verse 2]
Ich erklär mich tot, doch es bringt nichts mehr,
weil keiner fühlt, was ich mit mir trag.
Wenn ich sag „reicht“, meinen sie „stell dich nicht so an“,
doch mein Körper zahlt, während ich schweig.
Ich halt das Gleichgewicht auf schiefer Bahn,
ein Schritt zu viel und alles kippt.
Ich hab gelernt zu funktionieren,
doch nie gelernt, wann Schluss jetzt ist.
Angst im Nacken, Blick nach vorn,
frag mich leise: Wie lang noch?
Ich spiel den Starken, Tag für Tag,
doch Stärke heißt nicht, dass man sich vergisst.
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[Hook]
Ich bin nicht kaputt, ich bin überladen,
zu viel im System, zu wenig Entladen.
Alle sagen „weiter“, ich sag mir „halt“,
weil sonst aus heute morgen nichts mehr bleibt.
Ich bin nicht schwach, ich bin real,
real sein passt nicht in jedes Ideal.
Ich such kein Drama, kein Applaus,
nur ’nen Platz, der mich nicht ausbrennt.
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[Bridge]
Vielleicht muss ich nichts beweisen,
vielleicht ist langsamer kein Verlust.
Vielleicht ist das hier kein Aufgeben,
sondern Selbstschutz, Punkt.
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[Outro]
Ich bin nicht kaputt, ich bin übervoll,
und ich lern grad, mir selbst zu glauben.
Wenn alles schreit, geh ich kurz raus,
nicht weil ich flieh –
sondern weil ich bleib.