Intro
(Sound von Schritten im tiefen Schnee, das Klirren einer schweren Kette)
(Adlib: Ja... es ist wieder soweit...)
(Adlib: Licht aus, Vorhang zu.)
Der Schornstein raucht, doch ich komm nicht zum Schenken.
Ich komm, um euch in den tiefsten Winter zu senken.
(Adlib: Knecht Ruprecht Modus!)
Part 1 (Roh & Aggressiv)
Ich zieh’ die Kapuze tief, Schatten auf dem Asphalt,
Es ist bitterkalt, die Rute knackt, ich mach’ keinen Halt. (Halt!)
Du dachtest, es gibt Gold und Myrrhe? Nein, es gibt Blei,
Ich zerlege dein’ Schlitten, die Rentiere schreien „Frei!“ (Wrah!)
Dreck an den Stiefeln, das Blut auf dem Pelz,
Ich bin der Grund, warum du heute die Fenster verriegelst. (Dicht!)
Kein „Ho Ho Ho“, eher ein „Go Go Go“,
Wenn ich die Kette schwinge, brennt dein ganzes Viertel lichterloh.
Hook
Ich und meine Rute – wir regeln das heute Nacht, (Nacht!)
In der Dunkelheit wird die Rechnung endlich wahr gemacht. (Wahr!)
Keine Gnade, kein Pardon, nur der kalte Stahl,
Ich und meine Rute – für dich wird es zur Qual. (Qual!)
(Adlib: Zieh dich warm an!)
Part 2 (Doubletime Punch)
(Adlib: Jetzt wird’s schnell!)
Guck wie ich die Silben jage, Kilos auf die Waage staple, Tage werden Nächte, wenn ich dich in den Keller stapel.
Hektik in der Siedlung, denn die Rute schlägt jetzt Wellen, ich bin schneller als die Bullen, lass die Hunde nicht mal bellen.
Präzisionsarbeit, Schläge wie ein Metronom, du liegst im Dreck, ich sitz’ auf dem eisernen Thron.
Kein Erbarmen für die Ratten, die im Schatten nach mir schnappen, ich lass’ Pappen und die Klappen fallen, lass die Knochen knacken! (Click-Boom!)
Dreckig und böse, die Weste ist schwarz,
Ich jage dich durch den verschneiten Harz!
Bridge
(Beat wird minimal, nur tiefer Bass und Glocken)
Stille Nacht? Wohl kaum. (Nein.)
Heilige Nacht? Ein Traum. (Vorbei.)
Hörst du das Knacken im Gebälk?
Das ist nicht das Holz. Das bist du.
(Adlib: Ganz nah...)
Part 3 (Düster & Dreckig)
Der Sack ist nicht voll mit Spielzeug, sondern mit Sünden,
Du kannst versuchen zu rennen, ich werd’ dich trotzdem finden. (Immer!)
Ich zieh’ die Rute durch dein Gesicht wie eine Signatur,
Hinterlasse Trümmer und Schmerz, das ist meine Natur.
Dreck unter den Fingernägeln, Frost in der Lunge,
Die Angst schmeckt bitter auf deiner zitternden Zunge. (Lecker!)
Ich bin das Ende vom Lied, der letzte Akkord,
Ich und meine Rute – Tatort: dein Ort.
Hook
Ich und meine Rute – wir regeln das heute Nacht, (Nacht!)
In der Dunkelheit wird die Rechnung endlich wahr gemacht. (Wahr!)
Keine Gnade, kein Pardon, nur der kalte Stahl,
Ich und meine Rute – für dich wird es zur Qual. (Qual!)
Outro
(Das Klirren der Kette wird leiser, ein schweres Atmen bleibt)
Frohes Fest... oder was davon übrig ist.
(Adlib: Gute Nacht.)
Ich und meine Rute.
Wir sehen uns nächstes Jahr.
Vielleicht.
(Sound von einer zufallenden schweren Eisentür)