[Verse]
Schritte hallen, Pflaster redet, Blut am Bordstein klebt,
Hände zittern, Flaschen flüstern, Hoffnung längst verweht.
Asphalt träumt von Freiheit, doch die Fesseln sind aus Stahl,
Jeder Tag ein Würfelspiel, der Einsatz immer brutal.
Die Straßen sprechen, Codes sind klar, keine Fragen,
Ein Blick zu viel, dein Schatten trägt Narben von den Tagen.
Wände voller Tags, die Geschichten schreien laut,
Doch wer hört zu, wenn die Seele sich verbaut?
[Chorus]
Frankfurt, die Stadt, die uns bricht und uns formt,
Hier, wo die Nacht lebt, und der Schmerz dich enormt.
Zwischen Blocks und Beton, wo der Teufel oft wohnt,
Wir sind Kinder der Straßen, unser Herz ungeschont.
[Verse 2]
Rote Lichter blinken, Dealer zählen schnell die Scheine,
Hoffnung stirbt im Viertel, Träume werden hier zu Steinen.
Masken fallen nie, selbst wenn die Sonne scheint,
Hier, wo du lernst, dass jeder Handschlag dich vereint.
Graffiti-Symphonien, Klang der sirenenblauen Nacht,
Schwarzer Rauch am Himmel, wenn die Seele wieder kracht.
Jedes Lächeln hat 'nen Preis, jede Straße hat 'nen Pakt,
Hier, wo die Wahrheit lebt, doch sie bleibt immer nackt.
[Bridge]
Finsternis der Straßen, wo die Sterne längst erloschen,
Jede Wunde hier erzählt von Kämpfen, die zerbrochen.
Zwischen Schatten und Licht, wo Moral oft verschwindet,
Frankfurt lebt in uns, auch wenn die Zeit uns bindet.