Manchmal red ich
und hör mich selbst kaum zu.
Meine Worte fallen leise,
kommen nicht bei dir an.
Ich erklär mich ruhig,
zu oft, zu lang,
doch du hörst nur das,
was dich gerade trifft.
Mein Kopf ist voll von Nächten,
die nicht enden wollen.
Zu viele Gedanken,
die niemand auffängt.
Ich werd immer leiser, damit du bleibst.
Ich schluck meine Angst, damit nichts eskaliert.
Deine Sorgen sind schwer
und meine warten leis,
ich werd immer leiser, damit du bleibst.
Zwei Jahre zwischen Nähe
und ständigem Verbiegen.
Ich warte auf Verständnis,
krieg Vorwürfe zurück.
Manchmal wirst du laut,
ohne Grund, ohne Ziel,
und ich steh da
und zweifle an mir.
Ich trag schon genug
mit mir allein.
Doch dafür ist selten
der richtige Moment.
Ich werd immer leiser, damit du bleibst.
Ich halt mich zurück, damit du nicht gehst.
Deine Welt steht immer
einen Schritt vor mir,
ich werd immer leiser, damit du bleibst.
Ich weiß, das hier tut mir nicht gut.
Ich weiß, ich verlier mich dabei.
Doch Liebe fühlt sich an
wie etwas, das man nicht loslässt,
auch wenn es schmerzt.
Ich werd immer leiser, damit du bleibst.
Nicht weil es leicht ist.
Sondern weil ich dich lieb.
Und manchmal frag ich mich leise,
wie lange man schweigen kann,
ohne sich selbst
zu verlieren.