Das Auto kaputt, wir standen am Rand der Straße,
Regen auf dem Dach, Hoffnung war das, was ich trage.
Kein Drama, nur Alltag, ich lernte früh Geduld,
das Leben gibt nicht nach, es fragt nicht nach Schuld.
Die Mama beschützt mich, egal wie hart es war,
stellte sich vor mich, machte mich innerlich stark.
Wenn die Welt laut wurde, blieb sie mein Schild,
sie sah in mir mehr als das, was man sieht.
Ich kannte den Block, auch wenn er nicht alles war,
Kinder spielten im Hof, Träume wurden rar.
Man lernt dort schnell, wem man trauen kann,
denn Brüder verraten mich, irgendwann.
Die Polizei fuhr vorbei, Blaulicht in der Nacht,
nicht weil ich schuldig war, sondern weil es Angst macht.
Man wächst mit Fragen, nicht mit Antworten auf,
und sucht seinen Weg, auch wenn man oft stolpert darauf.
Ich fand Liebe zur Musik, sie hielt mich fest,
wenn alles zerfiel, war sie mein Rest.
Zeilen im Kopf, Beats in der Brust,
sie gab mir Richtung, sie gab mir Lust.
Rauchen schon in jungen Jahren, aus Neugier, aus Druck,
nicht weil es cool war, eher ein kurzer Schluck
vom Gefühl dazuzugehören, nicht allein zu sein,
doch manche Wege führen nicht geradeaus, sondern klein.
Heute seh ich zurück ohne Hass, ohne Wut,
denn alles, was war, formte meinen Mut.
Ich bin nicht perfekt, doch ich steh noch hier,
mit Musik im Herzen und Wahrheit in mir.