Ich gab mein Herz in fremde Hände,
vertraute blind, sah kein Ende.
Ein Lächeln, süß wie Morgentau,
verhüllte Lügen, kalt und rau.
Ich malte Träume auf dein Bild,
doch du warst fern, dein Blick war mild.
Ein Schauspiel nur, geschickt gespielt,
mein Innerstes hast du verspielt.
Ich hoffte, kämpfte, glaubte still,
dass Liebe stets gewinnen will.
Doch was ich hielt für echtes Band,
war nur Illusion aus Trug und Sand.
Du sprachst von Nähe, von Vertraun,
doch ließest mich oft ganz allein.
Die Worte süß, doch leer im Klang,
ein Herz zerbrach in deinem Drang.
Ich suchte Halt in deinen Armen,
doch fand nur Schmerz und stille Narben.
Verlor mich selbst, verlor die Zeit,
im Netz aus falscher Zärtlichkeit.
Die Nächte kalt, die Tage grau,
mein Herz so schwer, der Blick so vertraut
Ich kämpfte gegen diesen Schmerz,
doch zogest du an meinem Herz.
Jetzt steh ich da, mit leerer Brust,
vermischt aus Sehnsucht, Schmerz und Frust.
Doch auch wenn alles in mir bricht –
ich finde wieder mein Gesicht.
Denn aus der Asche wächst ein Licht,
das langsam durch die Dunkel bricht.
Ich lerne neu, was Liebe heißt,
und dass mein Herz nicht länger kreist
um das, was nie echt war und frei –
ich lasse los, ich bin dabei.
Auf falsche Liebe hab ich gesetzt,
doch wahre Kraft hat mich ersetzt.