[Intro - Slow, heavy guitar riff]
[Verse1]
In Seeland am Ostmeer, wo die Wellen schlagen kalt,
Lebt Wate der Riese, durch Wälder und durch Wald.
Drei Söhne, drei Schicksale, von Göttern auserwählt,
Wieland der Jüngste, dem die Schmiede wohl gefällt.
Bei Mime gelernt, bei Zwergen in der Nacht,
Ein Meister des Feuers, mit ungebändigter Macht.
[Chorus]
Schmiedefeuer brennt, das Eisen glüht so hell!
Wieland der Schmied, sein Wille unbezwingbar schnell!
Ein Leben voller Kunst, ein Herz von Stahl und Glut!
Vom Schicksal gezeichnet, doch ungebändigt Mut!
[Verse2]
Am Wolfsee im Tal, wo die Brüder jagen gehn,
Drei Schwäne vom Himmel, auf dem Wasser stehn.
Walküren in Menschengestalt, die Herzen brennen heiß,
Die Federkleider geraubt, ein Leben voller Eis.
Sieben Jahre des Glücks, der Ring ein Liebesschwur,
Doch die Sehnsucht nach Freiheit reißt die Liebe aus der Spur.
[Chorus]
Schmiedefeuer brennt, das Eisen glüht so hell!
Wieland der Schmied, sein Wille unbezwingbar schnell!
Ein Leben voller Kunst, ein Herz von Stahl und Glut!
Vom Schicksal gezeichnet, doch ungebändigt Mut!
[Verse3]
Die Frauen sind entflogen, ins Wolkenreich so weit,
Wieland bleibt allein zurück, bereit für jeden Streit.
König Nidung hört vom Ruhm, von der Kunst und vom Geschick,
Stiehlt Ring und den Schmied, durch Verrat und Tück.
Gefangen auf der Insel, die Sehnen sind durchtrennt,
Der König lacht im Schloss, doch das Feuer in ihm brennt.
[Bridge]
Tagsüber Fronarbeit, für den Tyrann geschmiedet,
Nachts wächst die Rache, ein Flügelkleid geschmiedet.
Die Söhne kommen naiv, der Hammer schlägt sie tot,
Die Schädel gefasst in Silber, ein grausames Gebot.
[Guitar solo - wild and angry]
[Chorus]
Schmiedefeuer brennt, das Eisen glüht so hell!
Wieland der Schmied, sein Wille unbezwingbar schnell!
Ein Leben voller Kunst, ein Herz von Stahl und Glut!
Vom Schicksal gezeichnet, doch ungebändigt Mut!
[Outro]
Bathild die Tochter, der Ring ist nun entzwei,
Sucht Hilfe beim Schmied, die Schmach ist nah dabei.
Betört durch Zaubertrank, die Rache nimmt Gestalt,
Wieland auf der Zinne, der König wird alt.
Den Eid ihm abgenommen, die Wahrheit dann gesagt,
Kein Pfeil erreicht den Fliegenden, der in die Wolken ragt.
Er fliegt... er fliegt...