(Strophe 1)
Du hast „Ich liebe dich“ gesagt wie eine Waffe,
leise, gezielt, mitten ins offene Herz.
Jedes Wort ein sauberer Schnitt –
und ich hab dagestanden und geblutet,
hab zugeschaut, wie der Boden rot wird,
und trotzdem noch „Danke“ geflüstert.
(Refrain)
Es sind nur leere Worte!
Gift, das du mir löffelweise eingeflößt hast.
Ich hab’s geschluckt, bis meine Kehle brennt,
bis meine Seele Krämpfe kriegt.
Nur leere Worte –
und ich sterbe trotzdem dran.
Schrei sie raus, nimm sie zurück,
oder lass mich endlich fallen – ganz.
(Strophe 2)
„Für immer“ aus deinem Mund
war der schönste Sarg, den je jemand gezimmert hat.
Ich hab mich reingelegt, Augen zu,
hab auf den Deckel gewartet,
der nie kam –
nur dein Schweigen,
das schwerer wiegt als jeder Stein.
(Pre-Refrain / Schrei-Part)
Weißt du, wie es sich anfühlt,
wenn man jeden Morgen aufwacht
und das Erste, was man spürt,
ist das Loch, das DU gerissen hast?
Ich schreie in Kissen,
damit die Nachbarn nicht hören,
wie laut ein Mensch zerbrechen kann.
(Refrain – lauter, verzweifelter)
Es sind NUR LEERE WORTE!
Aber sie haben mich zerfetzt.
Jeder „Ich vermiss dich“-Satz
ein neuer Riss in meiner Brust.
Ich hab dich angefleht,
endlich ehrlich zu sein –
und du hast nur gelächelt
und noch mehr Worthülsen ausgespuckt.
(Bridge – fast gesprochen, dann explodierend)
Ich will deine Lügen nicht mehr atmen.
Ich will nicht mehr dein Echo sein.
Gib mir mein Herz zurück –
auch wenn’s nur noch Fetzen sind.
Ich näh es mit Hass zusammen,
wenn’s sein muss –
Hauptsache, es schlägt wieder für MICH.
(Letzter Refrain – gebrochen, aber mit letzter Kraft)
Es waren nur leere Worte…
doch sie haben mich umgebracht.
Millionen kleine Tode,
jede Nacht aufs Neue.
Jetzt nehm ich die Scherben,
werf sie dir vor die Füße
und geh –
blutend,
schreiend,
endlich lebendig.
(Outro – nur noch ein Flüstern, fast tot)
Nur… leere… Worte.
Und Stille.
Und ich.
Endlich
ich.