„Anker aus Eis“
Intro
Schwarzer Himmel über kalter See,
der Nebel frisst die Welt.
Nur Krähen tragen noch die Stimmen
der verlorenen Nacht.
Verse 1
Eiskaltes Herz aus Glas und Stein,
lernte früh allein zu sein.
Trug die Winter tief in sich,
bis dein Atem zu mir spricht.
Deine Hände voller Glut,
gaben meiner Leere Mut.
Zwischen Asche, Sturm und Zeit
warst du meine Dunkelheit.
Pre-Chorus
Krähen ziehen durch den Nebelkreis,
über Wasser schwarz wie Eis.
Sie hören jedes alte Lied,
das der Wind zur Hölle zieht.
Chorus
Du bist mein Anker durch Sturm und Wind,
wenn alle Sterne erloschen sind.
Der Kompass führt durch tote See,
wenn ich längst verloren geh’.
Und selbst wenn die Nacht uns bricht,
verlier ich deinen Schatten nicht.
Verse 2
Alte Geister an der Küste steh’n,
wo zerfallene Träume verweh’n.
Jeder Schritt durch kalten Sand
fühlt sich an wie Untergang.
Doch dein Herz schlägt tief in mir,
wie ein Fluch aus schwarzem Tier.
Zwischen Frost und Unterwelt
bist du alles, was mich hält.
Bridge
Und wenn die Wellen nach uns greifen,
lass die Krähen weiter schreien.
Denn kein Sturm zerreißt die Glut,
die in unseren Herzen ruht.
Final Chorus
Du bist mein Anker durch Sturm und Wind,
wenn wir nur noch Schatten sind.
Der Kompass zeigt kein Morgenlicht,
doch deine Stimme verlässt mich nicht.
Durch kalte Tage, endlos leer,
ziehst du mich zurück ans Meer.
Outro
Krähen schlafen über der See,
der Nebel schweigt im Morgenweh.
Und tief unter schwarzer Flut
lebt noch deine warme Glut.