[Intro]
[flüsternd]
Hörst du die Ketten? Klirren im Takt.
Wände aus Stahl, kein Weg, der dich packt.
Die Freiheit ist ein Traum, der immer verblasst.
[Verse 1]
Zwischen Mauern, der Himmel ein graues Gesicht,
Zellen wie Käfige, Hoffnung, die bricht.
Der Atem schwer, als wär' die Luft aus Beton,
Tage schleichen vorbei, kein Licht, nur ein Ton.
Das Klacken der Schlüssel, 'ne Uhr ohne Zeiger,
Der Schatten an der Wand mein einziger Begleiter.
Der Spiegel zeigt nichts, nur ein Geist, der hier schwebt,
Doch der Geist ist mein Ich, das in der Enge vergeht.
[Prechorus]
Hände an Gitterstäben, Finger aus Blei,
Die Zeit kriecht wie Nebel, kalt und vorbei.
Die Mauern reden nicht, doch schreien mich an,
Ein König der Leere, mein Reich ist der Bann.
[Chorus]
Hinter Gittern, wo die Zeit nie vergeht,
Ein Raum ohne Farben, wo nichts sich bewegt.
Hinter Gittern, wo die Freiheit stirbt,
Ein Herz aus Beton, das die Hoffnung verdirbt.
[Verse 2]
Die Nacht kommt schnell, doch der Schlaf bleibt fern,
Augen weit offen, Gedanken so stern.
Die Stimmen im Kopf, sie flüstern mein Urteil,
Ein Leben vergraben, das Schicksal zu brutal.
Die Wände wie Zeugen, sie kennen mein Leid,
Der Mond durch die Ritzen mein stiller Begleit.
Ich zähl' die Sekunden, doch verliere die Zahl,
Ein endloser Tunnel, ein Gefängnis aus Stahl.
[Bridge]
[gesprochen, rau]
Die Ketten klirren, ein Echo der Zeit,
Jeder Schritt ein Tropfen im Meer von Einsamkeit.
Die Freiheit ein Märchen, ein verblasstes Bild,
Ein Leben in Ketten, ein Traum, der zerfällt.