Ich wache auf, und die Stille schreit in mir.
Kein Mensch sieht, wie die Dunkelheit mich zerfrisst,
wie jede Erinnerung an sie ein Stich ist,
jeder Blick ein Verrat, den nur mein Herz spürt.
Ich wollte lieben, vertrauen, alles geben…
und jetzt fühlt sich alles wie Asche an.
Meine Hände greifen ins Leere,
meine Seele brennt in einem Feuer aus Enttäuschung und Schmerz.
Warum sind es immer die, die ich am meisten liebe?
Warum fallen die Dolche von dort, wo Nähe sein sollte?
Ich spüre es tief, im Innersten:
Liebe und Schmerz sind hier eins geworden.
Ich schreibe, weil niemand zuhört,
weil niemand sehen darf, wie ich langsam zerbreche.
Jeder Herzschlag ist ein Schlag,
jeder Atemzug ein Kampf gegen das, was ich fühle.
Vielleicht werde ich nie heilen.
Vielleicht bleibt nur die Leere,
die mein Herz umklammert wie kaltes Eis.
Und doch…
selbst in diesem zerbrochenen Schatten
atmet ein Teil von mir weiter,
einsam, verletzlich, still.