Strophe 1:
Im Nebel der Morgen, wenn der Himmel noch schweigt,
Tanzt das Licht über Gletscher, die Zeit bleibt verweilt.
Grasgrüne Täler, so still und so weit,
Wo die Stille noch atmet und der Wind Geschichten schreibt.
Strophe 2:
Heiße Quellen, die flüstern im Dampf der Natur,
Die Erde lebt unter den Füßen, so wild, so pur.
Ein Donnergrollen tief unter der Erde,
Ein Vulkan, der schläft – oder will er wach sein?
Refrain:
Island, eine Insel aus Feuer und Eis,
Wo die Nordlichter tanzen im nächtlichen Kreis.
Du bist wild, du bist schön, ein Gedicht ohne Reim,
Ein Traum aus Lava, ein Herz aus Stein.
Strophe 3:
Schwarze Strände, wo die Wellen brechen,
Basaltklippen, die uralte Sprachen sprechen.
Rentiere zieh’n durch das moosgrüne Land,
Der Himmel berührt fast die Erde mit der Hand.
Bridge:
Zwischen Fjorden und Wind, da liegt eine Magie,
Ein raues Willkommen.
Doch wer dich kennt, der bleibt nicht derselbe –
Du formst uns wie Berge sich formen aus Fels.
Refrain – Variation:
Island, ein Land zwischen Sturm und Licht,
Wo die Natur noch herrscht und der Mensch fast nicht.
Du bist mehr als ein Ort, du bist Sehnsucht pur,
Ein wilder Herzschlag in der Mitternachtsspur.
Outro – gesprochen oder gesungen:
Und wenn ich geh, bleibt ein Teil von mir hier,
In deinen Tälern, im Wind, im Geysir.
Denn Island, du sprichst – ohne Worte, so klar –
Du bist fern und doch immer nah.
(End-Instrumental)