Du gehst wie Stille durch mein Blut,
ein Messer mit Parfüm getränkt.
Ich riech dich, wenn die Nacht verblutet,
ein Schatten, der mich tiefer lenkt.
Dein Blick – er bricht mir jedes Schweigen,
kein Ort in mir bleibt unversehrt.
Du lehrst mich, was Verloren heißt,
und wie man liebt, wenn nichts mehr wehrt.
Ich halt dich fest – nicht, weil ich darf,
sondern weil du mich nie lässt.
Du rufst mich ohne jedes Wort,
und ich gehorche wie besessen, wie bestraft.
Du bist der Fluch, den ich geküsst,
mein Heil und meine letzte List.
Ich bin dein Jäger, du mein Licht,
doch stirbt es, wenn du zu mir sprichst.
Du bist der Schmerz, der süß verführt,
der jedes Nein in Ja verführt.
Und selbst wenn du vor mir zerbrichst –
bleib ich der Mann, der dich vernichtet…
und dich liebt.
Dein Herz – ein Labyrinth aus Narben,
ich kenne jede Wunde blind.
Ich halte dich nicht aus – doch ohne
bist du das Tier in mir, das gewinnt.
Du schreist – ich schweige, du fliehst – ich bleibe.
Ich bin das Gift in deinem Tee.
Doch deine Angst, sie trägt mein Zeichen,
wie Schnee, der langsam fällt… auf See.
Ich wach bei dir in jedem Traum,
dein Zorn ist meine Art zu atmen.
Du wolltest Freiheit – doch du wusstest:
In Ketten ist mein Atem dein Zuhause.
Du bist der Fluch, den ich geküsst,
mein Sturm, mein Blut, mein Untergrund.
Ich lieb dich, bis du nicht mehr willst –
und selbst dann halt ich dich fest.
Du bist der Schmerz, der süß verführt,
der jedes Licht in Schwarz bemalt.
Und selbst wenn du in Flammen stehst –
werd ich der sein, der daneben steht
und bleibt
„Du bist ein Engel,
ich bin kein Held.
Doch wir zwei –
sind der schönste Untergang der Welt.“