Du kamst wie Rauch in mein System,
hab’ dich gespürt, doch nie gesehen.
Hast mich Mainzpuliert, so leise, so klar,
wie ’ne Lüge, die klingt wie ein Wunder, so wahr.
Ich war ’ne Taube, mit gebrochenem Flügel,
fiel tausendmal – doch ich such’ den Hügel.
Fliegen war nie leicht, doch Fall’n noch schwerer,
ich kämpf gegen Wind – werd’ trotzdem nicht leerer.
Das ist kein Tanz, das ist ein Krieg,
du hast die Züge – ich steh’ im Schach wie ein Dieb.
Dynamit in deinem Blick,
ich war der Turm – doch du warst der Trick.
Schwarz auf Weiß, kein Frieden zählt,
wir beide sind Könige auf ’nem Schachtfeld.
Ohhh – auf ’nem Schachtfeld…
Wir beide nur Züge, doch du hast gezählt.
Deine Worte: Sprengstoff mit Zuckerguss,
ich war blind – hab’ den Knall übersehen beim Kuss.
Du spieltest Dame, ich war nur ein Bauer,
dachtest in Jahren, ich in jeder Stunde, jeder Mauer.
Zwischen Fallen und Flügeln,
zwischen Schweigen und Spiegeln,
sah ich dich tanzen –
über Leichen von Gefühlen.
“Du fliegst nicht, weil du kannst –
du fliegst, weil du musst…”
…und ich?
Ich fall’ mit Würde in deinen Schutt.
Das ist kein Tanz, das ist ein Krieg,
du hast die Züge – ich steh’ im Schach wie ein Dieb.
Dynamit in deinem Blick,
ich war der Turm – doch du warst der Trick.
Schwarz auf Weiß, kein Frieden zählt,
wir beide sind Könige auf ’nem Schachtfeld.
Ohhh – auf ’nem Schachtfeld…
Wir beide nur Züge, doch du hast gezählt.
Ich bin die Taube, die nicht fliegt,
doch jede Feder träumt vom Sieg.
Und du warst Feuer, warst Genie –
doch ich war das Herz…
…und das schlägt nie wie Strategie.