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(Strophe 1)
Sie bringen dir Blumen, wenn du Tod
Doch wenn du lebend leidest,
sagen sie nur:
„Reiß dich zusammen.“
Sie mögen dein Lächeln,
solang es leise ist
und niemandem die Stimmung nimmt.
Doch wenn du ehrlich wirst,
nennen sie dich „übertrieben“
oder „nicht ganz dicht“.
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(Strophe 2)
Sie hören dir zu, wenn du’s schön verpackst,
wenn du deinen Schmerz mit Schleifen schmückst.
Doch wenn du einfach nur zerbrichst,
ohne Filter, ohne Licht –
dann schweigen sie.
Die Gesellschaft liebt Tragödien,
aber nur, wenn sie sich gut erzählen.
Keine offenen Wunden,
kein echtes Weinen –
nur Worte, die man schnell vergisst.
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(Refrain)
Und weißt du was?
Sie klatschen nicht für dich.
Sie klatschen nur,
weil sie froh sind,
dass sie nicht du sind.
Nicht für deinen Mut,
nicht für dein Fallen –
nur für ihr eigenes Davonkommen.
Sie klatschen nicht für dich.
Nie wirklich für dich.
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(Strophe 3)
Sie sagen: „Bleib stark“,
doch sie meinen: „Mach’s uns nicht schwer.“
Sie sagen: „Wir sind da“,
doch nur,
wenn es ihnen passt.
Dein Schweigen ist ihnen lieber
als dein echtes Gesicht.
Deine Tränen stören
die Fassade,
die sie sich so mühsam gebaut haben.
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(Strophe 4)
Sie lieben es, wenn du dich fängst –
aber bloß nicht zu tief schaust.
Denn wer du wirklich bist,
das passt nicht in ihr Weltbild.
Sie brauchen dich als Lehre,
nicht als Mensch.
Du bist nur die Geschichte,
die ihnen zeigt,
dass es schlimmer sein könnte.
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(Refrain – wiederholt)
Und weißt du was?
Sie klatschen nicht für dich.
Sie klatschen nur,
weil sie froh sind,
dass sie nicht du sind.
Kein Applaus für echte Narben,
nur für’s Überdecken mit Stil.
Sie klatschen nicht für dich.
Nie wirklich für dich.
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(Bridge – ganz leise, fast geflüstert)
Und trotzdem stehst du da.
Trotz allem.
Mit allem.
Kein Held, kein Opfer –
nur du.
Und das ist mehr,
als sie je verstehen werden.