(Strophe 1)
Ich wach’ auf, doch fühl mich leer,
Kein Morgenkuss, kein Hautverkehr.
Nur Gedanken, die mich jagen,
Wünsch mir Nähe, kann’s nicht sagen.
Zitternd halt ich mich am Tag,
Frag mich, wie lang ich das noch trag.
Hab mich verloren, tief im Drang,
Doch jetzt beginnt ein Neuanfang.
(Pre-Refrain)
Und ich schrei in mein Kissen rein,
Will nicht mehr dieser Süchtige sein.
Kein Körper kann mein Loch mehr füllen –
Ich will fühlen… nicht nur stillen.
(Refrain)
Kalter Entzug, ich geh durch die Nacht,
Such mich selbst, ganz ohne Macht.
Therapie, halt mich fest,
Zeig mir, was mich lieben lässt.
Kein Ersatz, kein schneller Kick –
Ich will zurück, Stück für Stück.
(Strophe 2)
War so leicht, sich zu verlieren,
In Körpern, die nur kurz verführen.
Doch nach jedem flachen Rausch,
Kam die Leere, still und grausam.
Jetzt sitz ich hier mit offnem Herz,
Zeig dem Schmerz mein ganzes Schmerz.
Die Wahrheit tut so höllisch weh,
Doch ich lern, dass ich versteh:
(Pre-Refrain)
Dass ich mehr bin als mein Trieb,
Dass auch ohne Lust was blieb.
Ich bin Mensch, nicht nur ein Wunsch,
Nicht nur Hitze, nicht nur Punch.
(Refrain)
Kalter Entzug, ich geh durch die Nacht,
Such mich selbst, ganz ohne Macht.
Therapie, halt mich fest,
Zeig mir, was mich lieben lässt.
Kein Ersatz, kein schneller Kick –
Ich will zurück, Stück für Stück.
(Bridge)
Und vielleicht kommt irgendwann
Ein Mensch, der mehr als Körper kann.
Doch heut bin ich mein bester Freund,
Auch wenn mein Herz noch manchmal weint.
(Letzter Refrain)
Kalter Entzug, doch ich geh voran,
Hab gelernt: Ich fange an.
Therapie, du trägst mein Licht,
Und ich verlier mich nicht – mehr nicht.
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