I. Vorspiel – Der sanfte Anfang
Im Abendlicht, so kühl und fein,
rollt er mit dem Führerschein
zum Kaufland hin, ganz ohne Eile,
der Wind erzählt von alten Zeilen.
Von Freunden, die man nie vergisst,
und einem, der gern mutig ist.
Ein Rauschen in den Regalen schwebt,
als wär’s Musik, die heimlich lebt.
II. Der Chor tritt auf – Die Namen erklingen
Da kommt Tim Böhm mit Gärtnerfrisur,
sein Schritt hat eine stolze Spur.
Daneben steht Leonard Baron,
sein Lachen klingt wie tiefer Ton.
Mit strenger Miene, doch stets stark,
erscheint die weise Frau Radak.
Sie führt den Takt mit ruhiger Hand,
ihr Blick regiert das ganze Land.
III. Die Geschichten beginnen – Witz und Chaos
Man munkelt leis’ beim Butterkassen,
dass manche Dinge besser passen
in Märchen, nicht ins echte Leben —
doch wer will schon die Logik pflegen?
Ein Flüstern zieht durch alle Essen:
„Wer wollte Meerschweinchen essen?“
Die Trommel schlägt, die Geige lacht,
als hätt’ der Tag sich Spaß erdacht.
Da wirbelt Peter Hartwich hin,
als hätt’ er Pfeffer noch im Sinn.
Und hinter ihm, fast unbemerkt,
steht Jason Martin, leicht verstärkt
durch Bass und Flöte, Klang und Licht,
ein Held im komischen Gedicht.
Dann kommt Philipp Schulz herbei,
macht Faxen, doch er bleibt dabei
ein Freund, der selbst beim schlimmsten Regen
noch Melodie ins Herz kann legen.
IV. Der Takt wird wilder – Die schrägen Themen
Die Hörner blasen schrill und laut,
als plötzlich einer sich was traut
und flüstert, frech wie Kinder spielen:
„Wollt ihr heimlich was Klauen fühlen?“
Ein Raunen geht durchs Lampenmeer,
die Bratsche klingt gleich doppelt schwer.
Ein Kichern folgt aus dunklen Ecken —
man hört, wie manche Dinge schmecken.
Die Flöten schweigen, dann erklingt
ein Wort, das in den Schatten springt,
ein Thema, das die Streicher stören,
wenn manche tuscheln, manche schwören:
Man hört das Raunen, kaum zu sehen,
wenn sie von Mastrubieren reden.
Ein Thema, das im Saal verweht,
doch jeder weiß, dass’s trotzdem geht.
V. Der langsame Satz – Erzählungen der Ruhe
Im Mittelsatz, so weich, so klar,
wird jedes Herz der Truppe wahr.
Sie spielen frei, sie kratzen Träume,
tanzen durch die Kaufland-Räume.
Ein Ei fällt runter, doch es lacht,
weil Freundschaft selbst aus Scherben Macht.
Und alles, was zuvor geschehen,
wird nun im Abendlicht verstehen.
VI. Großes Finale – Der gemeinsame Klang
Die Pauken beben, Töne kreisen,
als wollten sie die Welt bereisen.
Die Truppe steht erneut vereint,
das Orchester, das im Lichte scheint.
Von Tim bis Jason, laut und leise,
von Peter, Philipp – jeder Weise,
von Leonard bis zu Radaks Blick,
der Takt kehrt immer stets zurück.
Sie rufen laut: Wir steh’n zusammen!
Durch Kaufland-Gänge, durch die Flammen
der seltsamsten Geschichten hier,
kein Weg bleibt je zu schwer für ihr Wir.
Und selbst wenn seltsame Worte fallen —
die Freundschaft hält sie durch sie alle.
So endet diese Sinfonie,
voll Mut, Humor und Fantasie.
Ein Klang, der bleibt, ein warmes Brennen,
und jeder wird die Helden kennen.