[Strophe 1]
Hinter Mauern auf dem Land,
wo keiner so genau hinsieht,
weht die alte, graue Flagge,
doch sie trägt ein neues Lied.
Sie marschieren durch die Gassen,
reden laut von „Identität“,
doch in ihren stillen Kreisen
blüht nur Angst und Feindlichkeit.
[Refrain]
Doch wir sehen, was ihr seid,
eure Codes, euer Kleid.
Ihr wollt uns spalten, wollt uns brechen,
doch wir stehen – und wir sprechen:
Kein Platz für Hass in dieser Zeit,
kein Raum für eure Dunkelheit.
Wir bauen Brücken, reißen Mauern ein –
und lassen niemand ganz allein.
[Strophe 2]
Hinterm Bildschirm, nachts um drei,
teilen sie das alte Lied.
Doch was sie „Stolz“ und „Heimat“ nennen,
ist nur Kälte, die durchzieht.
In Konzerten, Codes und Zeichen
steckt ein Plan, der längst bekannt.
Doch wir halten fest zusammen,
brennen Licht ins Niemandsland.
[Refrain]
Denn wir sehen, was ihr seid,
eure Lügen, euer Neid.
Ihr wollt Geschichte neu verfassen,
doch wir werden euch nicht lassen.
Kein Platz für Hass in dieser Zeit,
kein Raum für eure Dunkelheit.
Wir bauen Brücken, reißen Mauern ein –
und lassen niemand ganz allein.
[Bridge – gesprochen oder leise gesungen]
Wenn sie flüstern von Verschwörung,
und vom „großen Umsturzplan“,
dann erinnern wir an Menschen,
die schon viel zu früh vergan’n.
[Letzter Refrain – laut, mehrstimmig]
Kein Platz für Hass in dieser Zeit,
kein Raum für eure Dunkelheit.
Wir bauen Brücken, reißen Mauern ein –
und lassen niemand ganz allein.
Nein, wir lassen niemand ganz allein.
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