Strophe 1
Wenn der Abend leiser wird
und der Weg sich schlafen legt,
wenn der Himmel Sterne trägt
und dein Herz sich weiter regt,
dann bin ich hier im Dunkel nah,
auch wenn du mich noch nicht siehst.
Jeder Schritt, den du heut gehst,
bringt dich näher, als du weißt.
Refrain
Schlaf jetzt ein, der Weg ist gut,
er kennt dich und er trägt dich gut.
Ich warte dort, wo Wasser steht,
wo Wald und Wind sich langsam dreht.
Schlaf jetzt ein, hab keine Eil,
wir sehen uns zur rechten Zeit.
Strophe 2
Kra fliegt still durch Nacht und Traum,
zeigt dir Wege ohne Raum.
Vargr geht dort, wo Schatten sind,
leise wie der Abendwind.
Deine Laterne brennt ganz sacht,
hält für dich die halbe Wacht.
Alles, was du heute warst,
darf nun ruhn bis morgen früh.
Refrain
Schlaf jetzt ein, der Weg ist gut,
er kennt dich und er trägt dich gut.
Ich warte dort, wo Wasser steht,
wo Wald und Wind sich langsam dreht.
Schlaf jetzt ein, hab keine Eil,
wir sehen uns zur rechten Zeit.
Strophe 3
Weiter Norden, stilles Land,
Seen wie Glas und Moos am Rand.
Dort, wo Elche Wälder hüten,
wo die Bäume leise blühen,
leg ich meine Stimme hin
in den Traum, der dich nun nimmt.
Schlaf, mein Freund, der Weg bleibt wach,
du gehst weiter – nach der Nacht.
Refrain (leiser wiederholen)
Schlaf jetzt ein, der Weg ist gut,
er kennt dich und er trägt dich gut.
Ich warte dort, wo Wasser steht,
wo Wald und Wind sich langsam dreht.
Schlaf jetzt ein, hab keine Eil,
wir sehen uns zur rechten Zeit..