[INTRO]
(Warmer 80s-Synthesizer baut sich auf, cleane E-Gitarre mit Chorus-Effekt)
Die Straßenlaternen flackern.
Der Staub legt sich nieder.
Wir bleiben stehen.
[HOOK]
(Melancholisch-eingängig, verträumter Gesang, 80s-Wave-Beat)
Neonlichter spiegeln sich im regennassen Glas
Ich frage mich schon lange, was ich hier verpass
Wir tanzen durch den Schatten dieser kalten Betonschlucht
Auf der Suche nach dem Glück und auf der Flucht
Halt meine Hand, bevor der letzte Bus fährt
Kein einziges Wort ist in dieser Nacht schmerz
Der Wind weht durch die Gassen und der Nebel zieht ein
Soll das schon alles gewesen sein?
[PART ONE]
(Rhythmisch-ruhiger Flow, fast gesprochen, voller Atmosphäre)
Turnschuhe nass von dem Tau auf dem Weg
Ich weiß nicht genau, wohin dieser Pfad geht
Analoger Sound hallt durch die leere Allee
Ich spüre keine Kälte, obwohl ich im Regen steh
Ein altes Tape läuft leise im Radio
Warum waren wir früher eigentlich so froh?
Du schaust mich an und die Welt steht kurz still
Weil heute Nacht niemand mehr irgendwas will
Nur dieser eine Moment im verblassenden Licht
Mehr als diesen Augenblick brauch ich nicht.
[HOOK]
(Wiederholung – baut sanfte Emotionalität auf)
Neonlichter spiegeln sich im regennassen Glas
Ich frage mich schon lange, was ich hier verpass
Wir tanzen durch den Schatten dieser kalten Betonschlucht
Auf der Suche nach dem Glück und auf der Flucht
Halt meine Hand, bevor der letzte Bus fährt
Kein einziges Wort ist in dieser Nacht schmerz
Der Wind weht durch die Gassen und der Nebel zieht ein
Soll das schon alles gewesen sein?
[PART TWO]
(Drums werden etwas präsenter, Gitarre spielt weiche Melodie)
Lila Himmel über den Dächern der Stadt
Weil diese Einsamkeit viel zu viele Farben hat
Wir sammeln Erinnerungen wie Scherben im Sand
Zwei Schatten an der Wand, Hand in Hand
Keine Zukunftsängste mehr im Schein der Nacht
Wir haben aus der Stille eine Melodie gemacht
Der Beat schlägt ruhig wie ein alter Impuls
Keine Hektik mehr, kein Verrat und keine Schuld
Wir lassen die Gedanken einfach treiben im Wind
Bis wir morgen wieder Fremde sind.
[HOOK]
(Finale, volle Synth-Welle)
Neonlichter spiegeln sich im regennassen Glas
Ich frage mich schon lange, was ich hier verpass
Wir tanzen durch den Schatten dieser kalten Betonschlucht
Auf der Suche nach dem Glück und auf der Flucht
Halt meine Hand, bevor der letzte Bus fährt
Kein einziges Wort ist in dieser Nacht schmerz
Der Wind weht durch die Gassen und der Nebel zieht ein
Soll das schon alles gewesen sein?
[OUTRO]
(Synth-Pad und Gitarre verhallen langsam)
Letzter Bus.
Soll das alles sein?
Nacht verblasst.