(Intro)
Zwischen Zeilen lebt ein Dämon, flüstert still im Silbenwind,
jedes Wort ein Dolch im Nacken – wo die Schattenkinder sind.
(Part 1)
Ich sprech das Alphabet der Nacht, Silben wie Splitter im Licht,
meine Stimme kratzt an Beton, bis jedes Schweigen zerbricht.
Schatten tanzen im Versmaß, Reime wie Ruß in der Luft,
ich baue Paläste aus Worten – doch alles, was bleibt, ist der Schutt.
Die Straße diktiert, ich notiere im Takt,
diese Sprache ist scharf wie 'n Skalpell im Akt.
Meine Seele ist Tinte, mein Geist wie 'n Brand,
jede Strophe ein Fluch, jede Line eine Wand.
Ich schreib dir ‘ne Welt, wo kein Licht mehr existiert,
doch mein Schattenalphabet bleibt – selbst wenn dein Glaube erfriert.
(Bridge)
Buchstaben flüstern in Blut – sie formen den Schmerz,
und jeder Reim trägt ‘ne Last wie ‘n gebrochenes Herz.
(Hook)
Schattenalphabet – wir schreiben auf Ruinen,
unsre Zeilen sind Messer, sie tanzen in Minen.
Kein Licht, kein Applaus – nur das Echo im Dreck,
doch wir sprechen in Codes, die kein System je checkt.
(Tick, tick – das Alphabet tickt)
Schattenalphabet – bis die Stille zerbricht.
(Part 2)
Ich bin das K, das wie Kugeln durch Versmaß fliegt,
das L wie 'n Laster, das an Seelen wiegt.
M wie Metapher, die dir die Lunge zerfrisst,
und das N steht für Nächte, in denen niemand dich misst.
Ich schreib auf mit Wut, doch nie ohne Sinn,
meine Zeilen wie Gitter – aus Stahl und aus Zinn.
Dieses Alphabet kennt kein Duden, kein Maß,
nur dich, mich und den Beat – und den bitteren Spaß.
Ich buchstabiere den Zorn, mit ‘nem F für den Frust,
und jeder Vokal ist getränkt in Verlust.
(Hook)
Schattenalphabet – wir schreiben auf Ruinen,
unsre Zeilen sind Messer, sie tanzen in Minen.
Kein Licht, kein Applaus – nur das Echo im Dreck,
doch wir sprechen in Codes, die kein System je checkt.
(Tick, tick – das Alphabet tickt)
Schattenalphabet – bis die Stille zerbricht.
(Part 3)
Ich bin das X, das du nie findest im Spiel,
das Y am Rand – schwer, verkantet, nicht viel.
Das Z wie zuletzt – was du flüsterst im Traum,
doch mein Alphabet wuchs auf’m Asphalt wie ein Baum.
Kein Lehrer, kein Lehrbuch – nur Beats und 'n Block,
und ein Kopf voller Bilder, der tickt wie 'ne Glock.
Ich spreche in Zungen, doch keiner versteht,
denn mein Schattenalphabet ist wie Feuer, das weht.
Die Verse sind Narben, die niemand mehr zählt,
doch wir tragen sie stolz – gegen alles, was fehlt.
(Outro)
Wenn sie fragen, was bleibt – sag: die Sprache, der Klang,
denn unser Schattenalphabet lebt – solange man bangt.
(Brrrm.)