[Intro]
Ich bin nicht kaputt.
Ich bin…
müde.
Vom Tragen.
[Verse 1]
Ich wach auf –
Druck auf der Brust, noch bevor ich was sag.
Gedanken zu laut, alles eng, alles hart,
kein Platz im Kopf, kein verdammter freier Tag.
Doch bei mir ist immer alles gut wenn man mich fragt.
Ich hab zu viel geschluckt –
zu oft nichts gesagt.
Hab mich selbst klein gemacht,
damit es kein anderer macht.
Ich geb Nähe,
doch behalt nichts bei mir.
Am Ende nur Leere,
kein Echo von dir.
In mir arbeitet was, das kein Mensch hier sieht,
ich funktionier nach außen –
doch in mir drin ist Krieg.
Ich wollte reden,
doch habe geschwiegen.
Wollte bleiben,
doch bin innerlich liegen geblieben.
Alles sitzt fest,
wie Beton in der Kehle,
jede Wahrheit zu schwer,
um sie laut zu erzählen.
Ich halt mich zurück,
weil ich weiß, was passiert…
wenn der Druck raus will
und ich die Kontrolle verlier.
[Chorus]
Zerrissen im Herz,
doch ich steh noch grade.
Nicht weil ich stark bin –
sondern keine Wahl hab.
Ich seh mich im Spiegel
und kenn mich kaum noch,
zu viel geschluckt,
damit niemand was merkt, doch…
Ich trage zu viel in mir,
rede kaum darüber,
halte alles auf Abstand,
auch dich, auch mich, ja, ja.
Ich bin nicht kalt,
ich bin überladen,
zu oft verletzt,
um noch alles zu sagen.
Das hier ist Selbstschutz,
kein Stolz, kein Plan,
ich halt mich nur zusammen,
solang ich noch kann.
Und wenn ich schweige,
dann nicht aus Macht –
sondern weil jedes Wort
raubt mir zu viel Kraft… verdammt.
[Verse 2]
Jede Nacht dieselben Bilder im Kopf,
jede Szene ein Fehler, den ich nicht stopp.
Ich rede mit mir selbst,
doch höre mir nicht zu,
weil die Wahrheit zu weh tut
und Schweigen bequemer ist als Mut.
Ich wollte retten,
was längst untergeht,
habe mich selbst dabei
Stück für Stück zerlegt.
Manche Liebe ist echt –
aber zu schwer.
Manche Nähe macht einsam,
und noch viel mehr.
Ich bin müde vom Kämpfen,
nicht vom Verlieren.
Müde davon,
alles still zu kaschieren.
Kein Drama.
Kein Film.
Kein lauter Knall.
Nur dieser Druck,
der sagt:
Bleib allein. Halt aus. Fall nicht… Fall.
[Pre-Chorus 2]
Ich such keinen Ausweg,
nur ’nen Moment ohne Lärm.
Kein „Alles wird gut“,
nur die Gedanken entfern.
Ich trag das allein,
weil ich weiß, was es kostet,
wenn man sich öffnet
und danach doch wieder rostet.
[Chorus]
Zerrissen im Herz,
doch ich steh noch grade.
Nicht weil ich stark bin –
sondern keine Wahl hab.
Ich seh mich im Spiegel
und kenn mich kaum noch,
zu viel geschluckt,
damit niemand was merkt, doch…
Ich trage zu viel in mir,
rede kaum darüber,
halte alles auf Abstand,
auch dich, auch mich, ja, ja.
Ich bin nicht kalt,
ich bin überladen,
zu oft verletzt,
um noch alles zu sagen.
Das hier ist Selbstschutz,
kein Stolz, kein Plan,
ich halt mich nur zusammen,
solang ich noch kann.
Und wenn ich schweige,
dann nicht aus Macht –
sondern weil jedes Wort
raubt mir zu viel Kraft verdammt.
[Outro]
Ich halt Abstand,
denn die Nähe gibt mir keine Sicht.
Ich bin noch hier.
Mehr sag ich nicht.
Mehr sag ich nicht.