Strophe 1)
Ich wach auf und fühl mich
wie ’n Fehler im System.
Alle laufen weiter,
nur ich bleib im selben Gedankenloch hängen.
Ich analysier jedes Wort,
auch das, was nie gesagt wurde.
Ich zerdenk Momente,
bis sie gar keinen Sinn mehr machen
und ich mich selbst nicht mehr versteh.
Es ist peinlich,
wie schnell ich in mir zusammenklapp
wegen Dingen,
die für andere nicht mal existieren.
(Pre-Chorus)
Ich sag „passt schon“,
aber innerlich schrei ich
so laut,
dass ich’s fast selbst nicht aushalt…
(Refrain)
Mein Kopf ist zu laut,
so laut,
dass kein Gedanke
mehr leise sein darf.
Ich fall in meine Angst,
auch wenn sie keinen Grund hat —
aber sie fühlt sich echt an,
viel zu echt.
Ich wünschte, ich könnt raus,
nur für eine Minute,
nur einmal Ruhe kriegen.
Doch mein Kopf rennt Marathon,
auch wenn ich stehenbleib.
(Strophe 2)
Ich frag mich, warum ich so bin.
Warum ich Gefühle fühl,
die gar nicht mir gehören.
Warum ich mich selbst hinterfrag,
bis nur noch Unsicherheit übrig bleibt.
Ich denk drüber nach,
wie ich „wirke“,
ob ich zu viel bin,
zu leise,
zu falsch,
zu anders.
Ich weiß, es ist dumm —
aber es frisst mich trotzdem auf.
(Pre-Chorus)
Ich mach die Augen zu,
vor allem vor mir selbst…
(Refrain)
Mein Kopf ist zu laut,
so laut,
dass kein Gedanke
mehr leise sein darf.
Ich fall in meine Angst,
auch wenn sie keinen Grund hat —
aber sie fühlt sich echt an,
viel zu echt.
Ich wünschte, ich könnt raus,
nur für eine Minute,
nur einmal Ruhe kriegen.
Doch mein Kopf rennt Marathon,
auch wenn ich stehenbleib.
(Bridge – sehr verletzlich)
Manchmal wünsch ich mir,
ich wär weniger ich.
Weniger Chaos,
weniger Angst,
weniger „was, wenn?“.
Ich wär so gern jemand,
der nicht an allem zerbricht,
was andere vergessen.
(Refrain – gebrochen, leise)
Mein Kopf ist zu laut…
zu laut…
und ich wünsch mir nur,
dass er irgendwann
endlich wieder
flüstert.