[Strophe]
Ich hab vielleicht zu spät erkannt,
das nicht alles nach Plan verläuft.
Was uns jahrzehntelang verband,
sich in alle Richtungen zerstreut.
Der letzte Chat schon Wochen her,
doch mir fallen die Worte schwer.
Dann benutz doch den Spaten, um das zu begraben, was schon längst vergangen ist.
[Chorus]
Wo bist du?
Warum ist es so still?
Du hörst mir nicht zu,
ist es dir zu viel?
Aus ein Wir wurd ein Ich.
Du bist nicht da, das Licht erlischt.
Weil du das Band zerbrichst.
[2. Strophe]
Wir waren einfach nicht zu trenn'
Brachten uns Dinge bei,
die halfen das Leben zu stemm'.
Wir haben uns alles erzählt.
Und dadurch gezeigt,
wie sehr wir doch einander häng'.
Du warst mein Anker, mein Turm im tosenden Sturm.
Doch das Schicksal hinterlässt ganz andere Spuren.
[Chorus]
Wo bist du?
Warum ist es so still?
Du hörst mir nicht zu,
ist es dir zu viel?
Aus ein Wir wurd ein Ich.
Du bist nicht da, das Licht erlischt.
Weil du das Band zerbrichst.
[Bridge]
Es gibt kein Halten mehr.
Wie das Leben auch so spielt.
Doch ich wünsch mir so sehr,
dass es nur 'nen Abschied gibt.
Ich bin ein Schatten meiner Selbst,
sehne mich nach Klarheit.
Doch die Flammen brennen zu schnell,
und ersticken die ganze Wahrheit.
[Chorus]
Wo bist du?
Warum ist es so still?
Du hörst mir nicht zu,
ist es dir zu viel?
Aus ein Wir wurd ein Ich.
Du bist nicht da, das Licht erlischt.
Weil du das Band zerbrichst.