Ich seh’ sie liegen, die Nacht frisst sie auf,
Du siehst sie nicht, nur ihr leiser Lauf.
Jeder Tag ein Kampf, jedes Wort ein Stein,
Sie hält nicht mehr aus, will nicht mehr dein sein.
Sie hat gehofft, dass du sie wirklich siehst,
Doch jedes Lächeln von dir sie nur entließ.
Sie gibt ihr Herz, doch du nimmst nur das Ziel,
Leise zerbricht sie, viel zu viel.
Sie schreit in der Nacht, doch niemand hört hin,
Träume zerfallen, kein Anfang, kein Sinn.
Sie wollte Liebe, doch findet nur Schmerz,
Jetzt geht sie allein, trägt Schatten im Herz.
Ich seh’ sie liegen, die Nacht frisst sie auf,
Du siehst sie nicht, nur ihr leiser Lauf.
Jeder Tag ein Kampf, jedes Wort ein Stein,
Sie hält nicht mehr aus, will nicht mehr dein sein.
Sie war dein Spiegel, doch du sahst nur dich,
Ihre Seele ertrank im Sturm ohne Licht.
Alles was bleibt, ist Leere und Rauch,
Liebe war laut, jetzt bricht sie ihr auch.
Sie gibt auf, die Hoffnung längst verbraucht,
Jede Träne zeigt, dass ihre Kraft verraucht.
Du siehst nur dich, sie verschwindet im Grau,
Löst die Ketten, baut sich ihr Bau.
Vielleicht merkst du nie, wie tief sie gefallen,
Vielleicht bist du stolz, doch die Wunden hallen.
Liebe kann brennen, doch auch tödlich sein,
Sie lässt los von dir, lässt dich und den Schein.
Ich seh’ sie liegen, die Nacht frisst sie auf,
Du siehst sie nicht, nur ihr leiser Lauf.
Jeder Tag ein Kampf, jedes Wort ein Stein,
Sie hält nicht mehr aus, will nicht mehr dein sein.