[Intro – leise]
Spät nachts…
Der Regen läuft am Fenster runter.
Ich sitz am Klavier.
Und keiner schaut zu.
[Verse 1]
Die Kneipe ist leer, das Licht fast schon aus,
Ich mag noch nicht gehen, ich will nicht nach Haus.
Meine Finger bewegen sich fast von allein,
Jeder Ton schlägt hier drinnen wie ein Hammer ein.
Draußen wird es langsam ein bisschen stiller,
Mein Kopf wird nicht leerer, die Luft wird nur dünner.
Ich schaue ins Leere, der Kaffee ist kalt,
Und dieses Gefühl hier wird irgendwie alt.
Ich habe Erfolg, meine Taschen sind voll,
Doch ich weiß gerade nicht, was das alles noch soll.
Ein tiefer Zug, der Blick auf den Boden,
Wir haben uns damals wohl beide belogen.
[Hook]
Der Teufel spielt heut Nacht wieder Klavier,
Ich sitze hier fest und ich denke an dir.
Die Lampe flackert, die Luft ist so schwer,
Und von uns beiden ist nichts übrig mehr.
Der Teufel spielt heut Nacht nur dieses Stück,
Es gibt keinen Weg und kein Protokoll zurück.
Kein Trost von oben, die Straße bleibt leer,
Und das Atmen fällt mir gerade verdammt schwer.
[Verse 2]
Ich bilde mir ein, dass du da hinten noch sitzt,
Wo das Licht sich im Spiegel vom Tresen bricht.
Der Wirt räumt schon auf, doch ich spiele noch weiter,
Der Abend war lang, doch die Stimmung nicht heiter.
Die Gedanken im Kopf lassen mich nicht in Ruh,
Ich schließe die Augen und höre mir zu.
Ich hatte die Pläne, den Stolz und das Geld,
Doch das ist nichts wert in meiner eigenen Welt.
Das Holz vom Klavier ist vom Alter ganz matt,
Ich spiele den Frust in die schlafende Stadt.
Draußen spült der Regen den Bürgersteig rein,
Und ich bleibe hier mit dem Blues allein.
[Bridge]
Müde Augen, die Finger sind schwer…
Es macht keinen Sinn mehr…
Das Feuer ist aus…
[Final Hook]
Der Teufel spielt heut Nacht wieder Klavier,
Das Glas ist leer und ich scheiter an dir.
Eine einfache Melodie ohne viel Sinn,
Weil ich heute einfach am Ende bin.
Der Teufel spielt…
Bis der Morgen beginnt…
Und die Musik…
Langsam im Wind verrinnt.