Ich schau in den Spiegel, seh‘ nicht mehr mich
Die Augen so leer, das Lächeln zerbricht
Die Tage sind grau, die Nächte zu schwer
Ich lieg' hier im Dunkeln – ich kann nicht mehr
Hab so viel gegeben, doch nie war’s genug
Die Welt zieht vorbei, ich bleib einfach klug
Doch innen drin schreit es, so laut wie ein Meer
Ich halt mich noch fest, doch ich kann nicht mehr
Ich bin müde, mein Herz ist so schwer
Jeder Schritt fällt mir heute noch mehr
Und ich frag mich: Wann hört es auf?
Wann nimmt mich das Leben in seinen Arm auf?
Ich kann nicht mehr – ich kann nicht mehr
Ein Teil von mir kämpft, ein Teil will nur ruh'n
Ich würd so gern einfach für einen Tag tun:
Nichts denken, nichts hoffen, nicht stark sein wie bisher
Nur atmen im Frieden – doch ich kann nicht mehr
Ich bin müde, mein Herz ist so schwer
Jeder Schritt fällt mir heute noch mehr
Und ich frag mich: Wann hört es auf?
Wann nimmt mich das Leben in seinen Arm auf?
Ich kann nicht mehr – ich kann nicht mehr
Doch tief in der Stille, da flackert ein Licht
Ein Funke, der sagt: Vergiss dich selbst nicht
Vielleicht nicht heut, vielleicht nicht hier
Doch irgendwann findest du zurück zu dir
Ich bin müde, mein Herz ist so schwer
Doch vielleicht trägt mich jemand – irgendwann, irgendwoher
Ich kann nicht mehr…
Aber vielleicht… bald wieder mehr.
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