**JETZT ERST RECHT**
[Strophe 1]
Ich komm herein, ihr schaut mich an,
als hätte ich euch was getan.
Ein Stuhlbein schrammt am Boden sacht,
kein Platz für mich – nur ausgelacht.
„War nur ein Spaß“, sagt ihr und grinst dabei,
doch eure Worte brechen mich entzwei.
Ich lächle mit, damit es keiner sieht,
wie tief sich euer - Spott durch meine Seele zieht.
[Pre-Refrain]
Ich wollte nur, dass jemand zu mir steht,
mich einmal fragt, wie’s mir denn wirklich geht.
[Refrain]
Jetzt erst recht – ich zeig euch, was in mir steckt!
Ich hab mich lang genug versteckt.
Ich brauche euch nicht, ich geh meinen Weg,
auch wenn der Wind ins Gesicht mir schlägt.
Ich finde Menschen, die mich wirklich sehen,
die auch an schweren Tagen zu mir stehen.
Alle gegen einen – nennt ihr das Mut?
Feige ist, wer sowas tut!
[Strophe 2]
Selbst zu Hause holt mich euer Lachen ein,
ich drück mein Kissen fest und weine allein.
Hab eure Sprüche immer neu gehört,
bis ich fast glaubte, ich sei nichts mehr wert.
Doch meine Fehler machen mich nicht klein,
ich muss für euch kein Sündenbock sein.
Ich hab ein Herz, das fühlt, und einen Traum,
für eure Urteile bleibt da kein Raum.
[Pre-Refrain]
Ich wollte nur, dass jemand zu mir steht,
mich einmal fragt, wie’s mir denn wirklich geht.
[Refrain]
Jetzt erst recht – ich zeig euch, was in mir steckt!
Ich hab mich lang genug versteckt.
Ich brauche euch nicht, ich geh meinen Weg,
auch wenn der Wind ins Gesicht mir schlägt.
Ich finde Menschen, die mich wirklich sehen,
die auch an schweren Tagen zu mir stehen.
Alle gegen einen – nennt ihr das Mut?
Feige ist, wer sowas tut!
[Bridge]
Es gibt Menschen, die auch meine Schwächen sehen
und trotzdem keinen Schritt zur Seite gehen.
Die mit mir lachen, nicht über mich,
bei denen ich sein darf: ganz einfach ich.
Und steht wer allein, mach ich einen Platz,
„Komm, setz dich zu uns“ – ein einfacher Satz.
Ich weiß, wie weh es tut, allein zu stehen –
drum werd ich dich nicht übersehen.
[Letzter Refrain]
Jetzt erst recht – ich zeig euch, was in mir steckt!
Hab meinen Mut unter den Zweifeln neu entdeckt.
Ich brauche euch nicht, ich geh meinen Weg,
auch wenn der Wind mir ins Gesicht schlägt.
Ich finde Menschen, die mich ehrlich schätzen,
die mich verstehen, statt mich zu verletzen.
Ich mach mich nicht mehr euretwegen klein –
ich darf hier stehen und ich selber sein!
[Outro]
Ich bin nicht wertlos, weil ihr mich nicht seht.
Ich bin ein Mensch, der seinen eignen Weg jetzt geht.
Ich brauch euch nicht, um endlich wer zu sein –
ich bin schon jemand.
Und ich bleib nicht allein.
Und ich bleib nicht allein.
[Final Chorus]