[Intro – tiefe Akustikgitarre, Slide-Gitarre, langsamer Shuffle]
...
[Verse 1]
Ich hab’ in der Nacht drei Namen in den Wind geschrien,
mit ’ner Flasche Bourbon und ’nem rostigen Colt im Knie.
Hab’ dem Teufel meine Schulden auf ’nem Bar-Tisch notiert,
und geglaubt, wenn der Morgen kommt, ist alles passiert.
Doch der Mond hängt tief überm Highway wie Blei,
und hinter meinem Wagen hör’ ich Schritte im Staub dabei.
Ich hab’ sie selbst gerufen, bei Whiskey und Kerzenschein —
jetzt klopfen sie an meine Tür und wollen bei mir sein.
[Chorus]
Die Geister, die ich rief,
die schlafen niemals ein.
Sie sitzen auf meiner Schulter
und trinken meinen Wein.
Ich dachte, ich wär’ schneller,
als die Sünden hinter mir —
doch die Geister, die ich rief,
die holen mich jetzt hier.
[Verse 2]
Da war dieser alte Prediger am Straßenrand von Memphis,
sagte: „Junge, jede Schuld hat irgendwann ihr eigenes Gesicht.“
Ich hab’ gelacht und Gas gegeben, bis der Motor brüllte,
doch seine Worte saßen tiefer als der Dreck in meiner Seele.
Ich seh’ Mary in den Rücklichtern, blutrot und bleich,
seh’ den alten Sheriff im Spiegel — und sein Blick kennt mich gleich.
Jede Meile auf der Straße trägt ’nen Namen von mir,
und jedes Kreuz am Highway sagt: „Du kommst nicht weg von hier.“
[Chorus]
Die Geister, die ich rief,
die schlafen niemals ein.
Sie sitzen auf meiner Schulter
und trinken meinen Wein.
Ich dachte, ich wär’ schneller,
als die Sünden hinter mir —
doch die Geister, die ich rief,
die holen mich jetzt hier.
[Bridge – Instrumental / gesprochen]
Yeah...
Man kann vor einem Sheriff davonfahren.
Vor ’nem Richter vielleicht auch.
Man kann sogar den Staat wechseln...
aber vor dem, was man selbst getan hat?
Hell no.
[Slide-Gitarre schreit auf]
[Verse 3]
Jetzt brennt mein letzter Reifen auf der County Road,
der Himmel ist schwarz und mein Tank fast tot.
Am Straßenrand stehen drei Schatten im Regen,
keiner sagt ein Wort — doch ich kenn’ sie eben.
Ich zieh’ den Hut tief runter, leg’ die Hand ans Lenkrad,
weiß genau, dass diese Nacht kein Morgen mehr parat hat.
Hab’ die Hölle selbst gerufen, hab’ ihr die Tür aufgemacht —
jetzt steht sie hinter mir und wartet auf die Nacht.
[Final Chorus]
Die Geister, die ich rief,
die werd’ ich nicht mehr los.
Sie kriechen aus den Gräbern
und sitzen neben mir groß.
Kein Kreuz und keine Kugel,
kein Gebet bringt mich hier fort —
denn die Geister, die ich rief,
die kennen meinen Namen noch.
[Outro – langsam, fast geflüstert]
Ich hab’ sie selbst gerufen...
bei Mondlicht und bei Blut.
Jetzt rufen sie nach mir...
und ich weiß, was man dann tut.
[Letzter Akkord – Slide-Gitarre, Motor startet, entferntes Donnergrollen]
„You can run from hell... but hell remembers your name.“
...