[Verse]
Schritte hallen durch den kalten Beton,
Wände reden, doch die Sprache is' stumm.
Träume fliehen, wie Rauch aus der Lunge,
Welt dreht sich, doch ich häng' in der Runde.
Tief in Gedanken, wie'n versunkener Schatz,
Zeit ist ein Messer, schneidet alles mit Glanz.
Augen rot, doch die Tränen sind trocken,
Seele brennt, wie ein Feuer im Schatten.
[Chorus]
Nebelblick, ich seh' nichts mehr klar,
Herz in der Nacht, wo bleibt das Jahr?
Alles dreht sich, doch ich bleib' starr,
Frag' mich nur, wo warst du? Wo warst du?
[Verse 2]
Stadtlichter tanzen auf nassem Asphalt,
Kälte frisst mich, kein Ende, kein Halt.
Schatten folgen, doch sie tragen mein Gesicht,
Fragen ohne Antwort, kein Licht, kein Licht.
Jeder Schritt fühlt sich schwer wie ein Stein,
Kopf ein Labyrinth, komm nicht mehr rein.
Zukunft verblasst, nur Nebel und Rauch,
Fass in die Luft, doch greif' keinen Hauch.
[Chorus]
Nebelblick, ich seh' nichts mehr klar,
Herz in der Nacht, wo bleibt das Jahr?
Alles dreht sich, doch ich bleib' starr,
Frag' mich nur, wo warst du? Wo warst du?